Auszeichnung
Arbeitskreis Aysl Kaufbeuren erhält Integrationspreis

Von links nach rechts: der schwäbische Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Günter Kamleiter und Cornelia Paulus (beide Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren) und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
  • Von links nach rechts: der schwäbische Regierungspräsident Dr. Erwin Lohner, Günter Kamleiter und Cornelia Paulus (beide Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren) und Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse.
  • Foto: Harald Langer
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Der Arbeitskreis Asyl Kaufbeuren hat den schwäbischen Integrationspreis 2020 erhalten. Die Urkundenübergabe durch schwäbischen Regierungspräsidenten Dr. Erwin Lohner fand am Donnerstag im alten Sitzungssaal im Rathaus der Stadt Kaufbeuren statt. Den Arbeitskreis gibt es bereits seit 30 Jahren. 

Ehrenamtliche bauen Hilfsnetz auf

In seiner Laudatio lobte Lohner den Arbeitskreis als "eine Gruppe von über 100 Mitbürgerinnen und Mitbürgern aus Kaufbeuren und Umgebung, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Asylbewerber nach ihrer Flucht bestmöglich zu unterstützen – durch Betreuung, Beratung und Information." Ausschließlich mit Ehrenamtlichen habe der Arbeitskreis ein Hilfsnetz aufgebaut. Für ihr Engagement bedankte sich Lohner beim Arbeitskreis. 

Der Arbeiterkreis biete unter anderem offene Treffen und Veranstaltungen an. Außerdem begleitet er Menschen bei bei Gängen zu Behörden, zum Anwalt und vor Gericht. Zudem helfe er aber auch bei den Hausaufgaben der Kinder. Darüber hinaus kümmert sich der Arbeitskreis laut Lohner um die Versorgung mit benötigten Alltagsgegenständen und Schulmaterial. Der Kreis helfe bei der Suche nach Kindergarten- und Hortplätzen, führe ehrenamtliche Deutsch-Kurse durch und organisiere Familien-, Sprach- und Unterkunftspaten.

Integrationspreis zum 13. Mal verliehen

Der schwäbische Integrationspreis wurde dieses Jahr bereits zum 13. Mal verliehen. Im Jahr 2008 hatte der Ministerrat das Programm "Aktion Integration" beschloss und laut Lohner damit die Grundlage für die Preisverleihung geschaffen. Mit dem Preis wolle man Aktivitäten und Initiativen würdigen, die die Integration in Schwaben erfolgreich und nachhaltig unterstützen, so Lohner. Durch Auszeichnung erhält der Arbeitskreis 1.700 Euro Preisgeld.

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