Kollision
Am Steuer eingeschlafen: Amtsgericht Kaufbeuren verurteilt Fahrer (78) zu Geldstrafe

Als sich ein 78-jähriger Rentner aus dem Landkreis im Juni 2018 nach einem Thermenbesuch hinters Steuer seines Autos setzte, fühlte er sich nach eigenen Angaben „topfit“. Auf der Heimfahrt nickte er dann allerdings in einer Ortschaft kurz ein und geriet auf die Gegenspur.

Hier kam es zur Kollision, bei der der Fahrer des entgegenkommenden Autos erheblich an der Hand verletzt wurde. Er und seine Beifahrerin erlitten außerdem ein Schleudertrauma. Der Unfallverursacher erhielt in der Folgezeit einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung und Körperverletzung. Dieser lautete auf 60 Tagessätze zu je 80 Euro (insgesamt also 4.800 Euro) und ein dreimonatiges Fahrverbot. Dagegen legte der Ostallgäuer Einspruch ein, beschränkte diesen jetzt aber in der Hauptverhandlung vor dem Kaufbeurer Amtsgericht auf die Tagessatzhöhe.

Diese wurde dann im Urteil auf 43 Euro festgesetzt, weil das tatsächliche Einkommen des Angeklagten niedriger ist, als im Strafbefehl angenommen. Die Geldstrafe reduzierte sich somit auf 2.580 Euro.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 12.01.2019.

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