Maßnahme
Alte Kastanie zum Schutz der Kapelle in Heimenhofen gefällt

Jeder, der von Heimhofen schon einmal in Richtung Schönau (Gemeinde Grünenbach) unterwegs war, kennt die Marienkapelle nördlich des Dorfes, eingebettet in die schöne Landschaft und eingerahmt von einer alten Linde und einer alten Kastanie. Jetzt musste die Rosskastanie direkt neben dem kleinen Gotteshaus gefällt werden. Der Baum drohte die Kapelle – erbaut im Jahr 1905 – zu beschädigen. 'Die Kastanie war zum Teil von Fäule befallen', sagt Xaver Haser, seit über 40 Jahren Kapellenpfleger in Heimhofen. Außerdem ragte fast ein Drittel der Krone über das Dach. Und die Wurzeln wuchsen bereits unter das Bauwerk. 'Das merkten wir vor zwei Jahren, als wir eine Entwässerung für die Kapelle bauten', erklärt Haser.

Darauf stellte sich für den Verein die Frage: Was tun, damit das Gebäude keine Schäden davon trägt? Leicht hat es sich Xaver Haser nicht gemacht. Zunächst wurde ein Rückschnitt der Krone erwogen. Haser fragte im Dorf nach, was er tun solle. 'Die Mehrheit war dafür, den Baum zu fällen', sagt er und kündigt einen Ersatz an.

'Im nächsten Jahr wird auf jeden Fall eine neue Kastanie gepflanzt'.

Nach Auskunft des Landratsamtes standen weder die Kastanie noch das Ensemble unter einem besonderen Schutz.

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