Aktendiebstahl
51-jährige Kaufbeurerin aus der Reichsbürger-Szene nimmt Haftstrafe an

Geplatzt ist die Berufungsverhandlung gegen Manuela H., die wegen Aktendiebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden war. Denn die Angeklagte hat das Urteil des Amtsgerichts Kaufbeuren nun akzeptiert und ihre Berufung zurückgenommen.

Die Frau aus Kaufbeuren musste sich im Februar 2016 wegen Fahrens ohne Führerschein vor dem Kaufbeurer Gericht verantworten. Damals stahl die 51-Jährige zog ihre Strafakte vom Richtertisch und warf sie einem Sympathisanten zu. Sie setzte sich nach Spanien ab, da sie nach eigenen Angaben nicht damit einverstanden sei, 'wie die Leute in Deutschland behandelt werden'.

Im Februar dieses Jahres wurde sie in Spanien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. In der Gerichtsverhandlung am 30. März verurteilte das Amtsgericht Kaufbeuren die Angeklagte dann wegen Diebstahls und Verwahrungsbruch (Absetzen ins Ausland) zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 28.06.2017.

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