Kreuzweg
500 Menschen singen und beten mit dem Augsburger Bischof Konrad Zdarsa

Mit über 500 Besuchern war die Wallfahrtskirche Sankt Wendelin am vergangenen Dienstagabend komplett gefüllt. Die «Jugend 2000»-Band, der Pfarrgemeinderat und die Pfarrjugend Germaringen gestalteten einen gesungenen Kreuzweg. Unter den Zuhörern war auch ein Ehrengast: Bischof Dr. Konrad Zdarsa.

<%img scl_width='720' scl_height='405' id='566931'%>In 15 Stationen wurde das Leiden und Sterben Christi kurz textlich betrachtet und jeweils durch ein Lied weiter ausgeführt. Die Band «Jugend 2000» unter der Leitung der Solistin und Textschreiberin Ulrike Zengerle gestaltete in 15 Balladen mit Geigen, Gitarren, Flöten und einem Chor den Kreuzweg. Auf zwei Leinwänden wurden die einzelnen Stationen noch einmal betitelt und Textstellen wiedergegeben. Mit Gedanken aus dem persönlichen Leben schaffte die Jugend 2000-Band auch einen Bezug zum Aktuellen. Die besinnlichen Texte und Lieder sorgten immer wieder für Gänsehautstimmung und trotz der 500 Besucher war es komplett still in der Kirche - außer ein paar Schnäuzern war nichts zu hören.

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Der lange Applaus am Ende des Kreuzweges zeugte nicht nur von der musikalischen Qualität der Band, vor allem die Texte schienen so manche Zuhörer begeistert zu haben. Die 20-jährige Maria Wespel war zum Beispiel eine der jungen Besucher. Sie war schon öfter auf Kreuzwegen der Jugend 2000-Band dabei. «Ich kenne Ulrike persönlich und finde es schön, in 15 Balladen so ansprechende Texte zu hören und mitzubeten.» Die 24-jährige Kaufbeurerin Franziska Wilhelmer gefiel vor allem der Bezug zur Gegenwart: «Jeder interpretiert und nimmt anders wahr. Vor allem für junge Leute ist diese neue Version eines Kreuzweges wirklich schön.» Aber auch Ältere seien offen für so etwas. «Dieser Jugendkreuzweg ist eine tolle Einstimmung auf Ostern. Es ist schön, wenn so viele junge Menschen an einem Projekt arbeiten», sagte der 62-jährige Werner Rottach, dessen Sohn selbst in der Band spielt.

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Er staunte außerdem über die Texte, die Ulrike Zengerle selbst geschrieben hat. Dass Bischof Zdarsa auch angetan war, zeigte er in einer kurzen Ansprache: «Auf außergewöhnliche Weise wurde jungen und älteren Menschen das Leiden Christi näher gebracht. Das gemeinsame Beten vor Ostern ist immer wieder aufs Neue schön.» Die Leiterin Ulrike Zengerle sagte, dass sie die Pfarrei Germaringen sehr schätze, «so viele Jugendliche haben sich engagiert.» Das Schönste aber sei gewesen, dass «so viele Menschen mitgebetet haben und von den Texten berührt waren. Es macht mir Freude, das zu spüren.

» Bei der anschließenden Begegnung im Germaringer Hof nutzten viele die Gelegenheit, um mit Bischof Zdarsa, der zum ersten Mal in Germaringen war, oder den Mitgliedern der Band zu sprechen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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