BUND Naturschutz
21.000 Kröten und Jungfrösche am Kaiserweiher Kaufbeuren gerettet

Rettungsaktion am Kaiserweiher
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  • Rettungsaktion am Kaiserweiher
  • Foto: Elisa Hanusch
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Jedes Jahr ab Ende Februar wandern Kröten zum Laichgewässer. Weil sie, wie in Kaufbeuren, aber auf ihrem Weg über zahlreiche Straßen und Wohngebiete müssen, bringen Helferinnen und Helfer des BUND Naturschutzes Ortsgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren die Tiere sicher zum Kaiserweiher und wieder zurück in ihren dauerhaften Lebensraum. Bei der diesjährigen Krötenwanderung konnten die Ehrenamtlichen der Ortsgruppe insgesamt fast 7.000 erwachsene Kröten und 14.000 Jungfrösche vor den vielen Gefahren retten. 

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Warum wandern Amphibien?

Frösche und Kröten wandern im Frühjahr aus ihren Winterhabitaten zum angestammten Laichgewässer. Hier legen sie ihre Eier ab. Am Laichgewässer bleiben die Amphibien mal länger, mal weniger lang, bis sie wieder in ihre Sommerhabitate abwandern. Das Gewässer ist also nur während der Eiablage Lebensraum der Grasfrösche und Erdkröten, erklärt Elisa Hanusch, Mitglied der BUND Naturschutz Ortsgruppe Ostallgäu-Kaufbeuren. 

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Ursprung der Rettungsaktion 

Bereits 1989 kamen Schülerinnen des Mariengymnasiums auf den damaligen Gymnasiallehrer zu, weil Frösche am Krankenhaus überfahren wurden. Sie gingen spontan einige Male auf die Suche. Ein Jahr später gegründete sich die "AG Umwelt" des Gymnasiums. Damals fand eine organisierte Sammlung mit Leuchten und Warnwesten statt. 2020 entstand dann die Amphibien AG des BUND Naturschutzes.

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