Heimatreporter-Beitrag
Wer hat Angst vorm Weißen Mann

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Als der rassistische Münchner Metzgermeister Franz Maisacher nach einem Schlaganfall vom Krankenhaus nach Hause kommt, stellt er entsetzt fest, dass seine Tochter Zita einen Asylbewerber aus dem Kongo beschäftigt. Der „Neger“ Alpha muss sofort wieder weg! Doch der will seinen Job behalten. Bei einer Rangelei bekommen Franz und Alpha einen Stromschlag. Franz stirbt, sein Geist hängt auf der Erde fest. Und Alpha kann ihn sehen. Ein Münchner in der Hölle. Denn Franz braucht Alpha ganz dringend. Zitas Bruder Alfons führt üble Machenschaften im Schilde. Franz muss über seinen Schatten springen und mit Alpha gemeinsame Sache machen, wenn er Zita, sein Geschäft und seine prämierten Weißwürste retten will.

Diese Komödie wurde vom Landestheater Dinkelsbühl von der ARD-Produktion auf die Bühne gebracht und setzt sich auf leichte, aber nie auf leichtsinnige Art mit den Themen Asyl und Fremdenhass auseinander. Die Darsteller haben die einzelnen Charakteren hervorragend herausgearbeitet. Insbesondere der Darsteller des Franz, der den rassistischen alten Grantler spielt.

Dieses Theaterstück hätte allerdings einen größeren Zuschauerbesuch verdient gehabt.

Autor:

Gerd Wolff aus Kaufbeuren

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