Eishockey-Pressemitteilung
ESV Kaufbeuren unterliegt Ravensburg auch im zweiten Halbfinalspiel

ESV Kaufbeuren unterliegt den Towerstars aus Ravensburg
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  • hochgeladen von David Yeow

Auch im zweiten Spiel der Halbfinalserie zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Ravensburg Towerstars setzten sich die Oberschwaben in der Verlängerung durch. Vor ausverkauftem Haus lieferten die Kaufbeurer trotz sieben hochkaräätigen Ausfällen erneut ein herausragendes Spiel ab ehe sie der „plötzliche Tod“ nach 15 Sekunden in der Verlängerung ereilte.

Ohne großes Abtasten machten beide Mannschaften zu Beginn direkt dort weiter, wo sie am Mittwoch aufgehört hatten: unglaubliches Tempo, hohe Intensität, aggressives Forechecking und wenig zwingende Torgelegenheiten. Dennoch war der ESVK anfangs die etwas aktivere Mannschaft, was mit dem 1:0 in der fünften Spielminute belohnt wurde. Sami Blomqvist chippte die Scheibe in den Slot, wo Joey Lewis durch die Beine von Ravensburgs Towart Jonas Langmann zum ersten Treffer vollendete.

Fünf Minuten später hatten die Fans der Towerstars zum ersten Mal den Torschrei auf den Lippen, und obwohl Stefan Vajs überwunden werden konnte währte die Freude nur kurz – das Spiel war zuvor wegen einer Abseitsposition unterbrochen worden. Direkt im Anschluss an diese Szene konnten sich die Gäste etwa zwei Minuten lang in der eigenen Offensive festsetzen, allerdings ohne dabei Zählbares zu generieren. Bis zum ersten Pausentee hatten die Joker dann wieder etwas mehr vom Spiel – konnten sich jedoch auch keine weiteren Großchancen erarbeiten.

Den deutlich besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Oberschwaben und konnten in der 22. Spielminute durch ein schön herausgespieltes Tor den Spielstand egalisieren. Eine Minute später konnten die Towerstars sogar noch einen draufsetzen. Einen verdeckten und platzierten Schuss sah Stefan Vajs zu spät und musste den Puck ein zweites Mal passieren lassen. Auch in der Folge waren die Towerstars die bessere Mannschaft, ehe sich ab etwa der Hälfte des Drittels das Kräfteverhältnis wieder umkehrte. Ausschlaggebend dafür war Sami Blomqvists Ausgleichtreffer im Powerplay in der 30. Minute.

Kurz vor dem zweiten Pausentee hatte Daniel Oppolzer, erneut in Überzahl den Führungstreffer auf dem Schläger, scheiterte allerdings aus kurzer Distanz am glänzend parierenden Langmann. Das dritte Drittel begann mit einem Aufreger vor dem Tor von Jonas Langmann. Sami Blomqvist durchbrach die Verteidigung der Towerstars und konnte nur mit unfairen Mitteln am Abschluss gehindert werden. Beim fälligen Strafschuss scheiterte allerdings Markus Lillich am Schlussmann der Gäste. Zwei Minuten später klingelte es im Tor von Stefan Vajs.

Zwar blockte Philipp de Paly den ersten Schussversuch von Dronia noch, der Nachschuss saß dann aber und war der Auftakt zur einer Phase, in der die Towerstars wieder mehr vom Spiel hatten. Dies kehrte sich erst wieder in der 49. Minute um, als die Kaufbeuer 90 Sekunden lang mit vier gegen drei Feldsspielern agieren konnten. Das Überzahlspiel brachte zwar nicht den erwünschten Erfolg, doch in der 51. Minute fand ein abgefälschter Schuss von Alex Thiel den Weg ins Tor. Da bis zum regulären Spielende keine Tore mehr fielen, musste die Entscheidung erneut in der Verlängerung herbeigeführt werden. Dort schoss Mathieu Pompei schon nach 15 Sekunden seine Mannschaft zum zweiten Sieg in der Serie.

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