Eishockey
ESV Kaufbeuren gewinnt gegen Bad Tölz

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Am Freitagabend führte der Spielplan der DEL2 die Joker zu den Tölzer Löwen. Nach einem Scheibenbruch beim Warmup, direkt hinter dem Tor, hatte der ESVK kein normales Aufwärmprogramm absolvieren können und das Spiel begann auch gute zehn Minuten später. Unterstützt wurden die Joker dabei wieder von vielen mitgereisten Fans.

Die Kaufbeurer kamen dann sehr gut in die Partie und hatten durch Joey Lewis und Sami Blomqvist auch erste gute Torabschlüsse. Die logische Konsequenz war dann auch der Führungstreffer für die Allgäuer. Sami Blomqvist konnte Ben Meisner im Kasten der Tölzer aus kürzester Distanz im Nachschuss zum 0:1 überwinden. Danach wurde die Partie ruppig. Nach einem Check an Sami Blomqvist flogen die Fäuste. Zwischen dem Kaufbeurer Top-Scorer und Kyle Beach sowie zwischen Joey Lewis und Niklas Heinzinger. Welcher auch noch zwei Minuten für den Check an Sami Blomqvist aufgebrummt bekam. Für die Fauskämpfe wurden jeweils 2+2+10 Strafminuten ausgesprochen.

Im anschließenden Powerplay hatte Daniel Oppolzer die große Chance auf das 0:2, verpasste aber knapp. Auf der Gegenseite parierte Stefan Vajs spektakulär gegen Stephen MacAulay. Kurz vor der Pause hatten die Löwen in Überzahl eine ganz große Chance auf den Ausgleich. Lubor Dibelka war durchgebrochenen, scheitere alleine vor Stefan Vajs aber unglücklich, da die Scheibe beim Schussversuch versprang. Philipp de Paly hatte, die Joker agierten noch in Unterzahl, nach einer schönen Einzelleistung eine weitere top Chance. Sein Schussversuch verfehlte das Gehäuse der Hausherren aber knapp.

Waren im ersten Drittel noch die Joker das bessere Team, sollte sich dies im zweiten Drittel komplett ändern. Die Tölzer kauften dem ESVK mehr und mehr den Schneid ab und hatten eine Fülle an gefährlichen Torchancen. Eine dieser vielen Chancen nutze Florian Strobl frei vor Stefan Vajs zum Ausgleichstreffer für die Löwen. Stefan Vajs musste in der Folge mehrfach in letzter Not eingreifen und bewahrte seine Mannschaft mit tollen Paraden vor einem weiteren Gegentreffer.

Andreas Pauli, Lubor Dibelka, Stephen MacAulay oder auch Casey Borer schafften es trotz bester Möglichkeiten nicht, den Kaufbeurer Torhüter ein weiteres Mal zu überwinden. Die Joker hatten ihrerseits kaum Nennenswerte Torabschlüsse zu verzeichnen und waren meist in der eigenen Defensive beschäftigt. ESVK Coach Andi Brockmann sah sich dadurch dazu gezwungen eine Auszeit zu nehmen und seine Mannschaft wachzurütteln. Kurz nach dieser sollte sich das Spiel der Allgäuer wieder etwas stabilisieren. Ein Unterzahlspiel kurz vor der Pause verteidigten die Kaufbeurer gut und es ging mit einem Unentschieden in die zweite Pause.

Die Pause tat den ESVK sichtlich gut. Die Rotgelben hatten das Spielgeschehen nun wieder weitestgehend im Griff und ließen in der Defensive kaum noch Torchancen zu und erarbeiteten sich in der Offensive einige gute und gefährliche Torabschlüsse. Joey Lewis hatte bei einem Break nach gut 45 Minuten die dickste Chance. Er scheitere jedoch an Ben Meisner. Besser macht es zwei Minuten später Florin Ketterer, als er nach einem etwas unübersichtlichen Situation den Puck über die Linie stocherte. Zuvor setzten sich die Joker stark in der Zone der Löwen fest und bauten viel Druck auf das Gehäuse der Hausherren aus, was schlussendlich mit dem Treffer von Ketterer belohnt wurde.

Sami Blomqvist hatte kurze Zeit später bei einem Alleingang den dritten Joker Treffer auf der Kelle, doch er scheiterte wie schon zuvor auch Joey Lewis, am starken Ben Meisner. Die Kaufbeurer spielten bis zum Schluss weiter sehr clever. Auch ein Powerplay der Tölzer überstanden die Joker tadellos. Gut eine Minute vor dem Ende setzte Löwen Trainer Markus Berwanger alles auf eine Karte und nahm seinem Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, was aber gegen eine starke Joker Defensive um Torhüter Stefan Vajs nichts mehr nutzte. Somit gingen die Allgäuer auf Grund eines starken ersten und zweiten Drittels sowie dank der tollen Paraden von Stefan Vajs im Mitteldrittel, verdient als Sieger vom Eis.

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