Prozess
Parkplatz-Strip in Jengen: Fall von TV-Nonne Antje Mönning soll erneut verhandelt werden

Der Prozess um die Strip-Einlage der Schauspielerin Antje Mönning geht in die nächste Runde.
  • Der Prozess um die Strip-Einlage der Schauspielerin Antje Mönning geht in die nächste Runde.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Pia Jakob

Der Parpklatz-Strip der TV-Nonne Antje Mönning im Sommer in Jengen sorgt weiter für Wirbel. Nachdem die Schauspielerin Anfang Dezember vom Amtsgericht Kaufbeuren zu einer Geldstrafe wegen einer Ordnungswidrigkeit verurteilt wurde, soll der Fall nun vor dem Münchener Oberlandesgericht neu aufgerollt werden. Das berichtet die Augsburger Allgemeine. Ihr Verteidiger Alexander Stevens habe einem Bericht zu Folge eine sogenannte Sprungrevision eingelegt.

Mönning wurde am 4. Dezember zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Das Gericht hat aus dem vorherigen Tatvorwurf "Erregung öffentlichen Ärgernisses" (Straftat) die Ordnungswidrigkeit "Belästigung der Allgemeinheit" gemacht, denn Mönning hatte zwar sehr wohl sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit ausgeführt, die aber offenbar nicht so schlimm waren, dass sie eine Straftat dargestellt hätten. Für die Schauspielerin selbst war die Einlage nach eigener Aussage "Teil ihrer Kunst".

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