• 12. Juli 2018, 14:09 Uhr
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Polizeigroßeinsatz
Verärgerter Bankkunde kündigt Geiselnahme und Überfall in Kaufbeurer Bank an

Blaulicht (Symbolbild)
Blaulicht (Symbolbild) (Foto: Karl-Josef Hildenbrand (dpa))

Am Donnerstag gegen 9 Uhr löste ein verärgerter 68-jähriger Bankkunde durch unbedachte Äußerungen einen Polizeieinsatz aus.  

Der Mann wollte an einem Automaten Geld abheben, ob doch seine Kreditkarte wurde eingezogen. Die Angestellte am Schalter der Bank konnte ihm dann aber nicht sofort eine Ersatzkarte ausstellen. Damit wollte er sich nicht abfinden und kündigte an, die Mitarbeiterin und ihren Chef als Geisel zu nehmen. Zeugen des Vorfalls berichteten auch, dass er behauptete, eine Waffe dabei zu haben.

Die Bankmitarbeiter nahmen seine Aussagen ernst und riefen die Polizei. Mehrere Streifen der Polizei Kaufbeuren rückten an und sperrten das Gelände großräumig ab. Ein paar der Polizisten gingen in die Bank und durchsuchten den Mann. Dabei stellte sich heraus, dass der 68-Jährige ein Tourist auf der Durchreise ist und keine Waffe bei sich trägt.

Er gab schließlich zu, dass er die Drohung nur aus Ärger ausgesprochen hatte und sie nicht ernst gemeint war. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen der öffentlichen Androhung von Straftaten. Außerdem bekommt er lebenslanges Hausverbot in der Bankfiliale. Die Mitarbeiter und die anwesenden Kunden kamen mit dem Schrecken davon.

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