Ermittlung
Kripo Kempten durchsucht 16 Wohnungen im Raum Ostallgäu: Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am Dienstagmorgen, 29.01.2019, durchsuchte die KPI Kempten mit weiteren Unterstützungseinheiten insgesamt 16 Wohnungen im Landkreis Ostallgäu wegen des Verdachts von Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Auch im benachbarten Landkreis Weilheim-Schongau wurden in diesem Rahmen zwei Wohnungen durchsucht.

Wegen langwieriger polizeilicher Ermittlungen wurden durch den Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kempten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Beschlüsse für Wohnungsdurchsuchungen bei zunächst 14 Tatverdächtigen erlassen. Die Männer im Alter von 19 bis 52 Jahren standen im Verdacht, im Besitz von illegalen Betäubungsmitteln zu sein. Auch die Durchsuchungen der Wohnungen von drei Zeuginnen wurden durch einen Richter angeordnet.

Während der Durchsuchungen wurde festgestellt, dass ein 19-jähriger Tatverdächtiger nicht mehr im Ostallgäu wohnhaft ist. Daher wurde kurzfristig durch die Staatsanwaltschaft ein weiterer Beschluss beim Ermittlungsrichter beantragt. Dieser wurde durch den Richter für den tatsächlichen Aufenthaltsort des Jugendlichen im Landkreis Weilheim-Schongau erlassen.

Bei insgesamt sieben Personen konnten Kleinmengen an Amphetamin, Cannabisprodukten und Ecstasy aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Bei einer 21-jährigen Zeugin konnte in der Wohnung ebenfalls Amphetamin und ein Schlagring gefunden werden. Sie muss nun mit zwei Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz rechnen.

Bei einem 23-jährigen Tatverdächtigen konnte unterschlagene Arbeitskleidung gefunden werden. Hier hat der ehemalige Arbeitgeber des Mannes bereits Anzeige bei der Polizei Marktoberdorf erstattet. Auch diese Straftat konnte somit geklärt werden. Drei Personen müssen nun auch mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Bundesmeldegesetz rechnen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten zu dem Fallkomplex dauern an. Die Kriminalpolizei wurde durch Beamte der Bereitschaftspolizei aus Dachau, der Polizeiinspektionen Füssen, Marktoberdorf und Schongau, sowie der Grenzpolizei Pfronten und der Operativen Ergänzungsdienste aus Kempten unterstützt.

Alle Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen noch am gleichen Tag entlassen.

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