Verunreinigung
Gechlortes Wasser in Fischteich geleitet: Zucht beklagt Schaden durch Fischsterben im vierstelligen Bereich

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Am Mittwochabend ging bei der Polizei Marktoberdorf eine Meldung über ein Fischsterben in einem Weiher bei Apfeltrang ein. Am Tatort wurde durch die Polizeibeamten neben einem unangenehmen Geruch auch ein Kratzen im Hals festgestellt. Im Weiher befand sich zunächst eine Vielzahl toter Forellen.

Wasserproben wurden entnommen und einige verendete Fische für eine evtl. spätere Untersuchung sichergestellt. Noch im Zuge der ersten Ermittlungen konnte geklärt werden, dass die Trinkwasserversorgung eine Chlorbehandlung erfahren hatte.

Anschließend wurde das behandelte Trinkwasser anfänglich in den Weiher abgeleitet. Der von der Gemeinde beauftragte Fachmann bzgl. der Chlorbehandlung wurde hinzugezogen. Dieser war bemüht in der Aufklärung um das Fischsterben und konnte mit seinen Gerätschaften einen Chlorgehalt im Wasser feststellen, welcher für Menschen zwar völlig unbedenklich aber für Fische eine tödliche Dosis darstellte.

Dass es sich bei dem Weiher um einen Fischteich handelte war dem Fachmann nicht bekannt gewesen. Bei einer späteren nächtlichen Überprüfung des Fischteiches hatte sich die Anzahl der verendeten Tiere noch einmal deutlich erhöht und dürfte in die Hunderte gehen. Somit sei der Fischzucht ein Schaden im vierstelligen Bereich entstanden.

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