• 9. April 2018, 07:25 Uhr
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Umwelt
Zahlungen für Naturschutz durch Ostallgäuer Landwirte erreichen neuen Rekord

(Foto: Ralf Lienert)

Eine magere Bergwiese am Steilhang zu mähen, ist nicht so einfach. Dafür braucht es oft spezielle Maschinen oder gar Handarbeit. Doch es hilft der Artenvielfalt, diese Flächen weiterhin zu pflegen und sie nicht zuwachsen zu lassen. Daher zahlt der Freistaat Landwirten, die diese Mühe und einen niedrigeren Ertrag auf sich nehmen, einen Ausgleich.

Der summiert sich: Heuer übersteigt die Summe der Zahlungen an 658 teilnehmende Betriebe erstmals die Marke von 1 Million Euro. Davon profitieren nicht nur die Bauern, sondern vor allem die Natur auf 1.600 Hektar Land. 

In einer Vereinbarung verpflichten sich die Landwirte, nach den Zielen des Naturschutzes zu wirtschaften. Das bedeutet beispielsweise, erst später im Jahr zu mähen, damit seltene Pflanzen blühen und aussamen können. Gerade das ist oft Voraussetzung dafür, dass gefährdete Schmetterlinge ihre Eier ablegen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgaben Kaufbeuren und Marktoberdorf, vom 09.04.2018.

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