Plegeheim
Palliativpflege in Kaufbeuren: Gemeinsam lachen und weinen

Wenn das Leben langsam endet, kann Zeit wie ein Geschenk sein: Nina Winterholler und Alican Caca sind für Sterbende da.
  • Wenn das Leben langsam endet, kann Zeit wie ein Geschenk sein: Nina Winterholler und Alican Caca sind für Sterbende da.
  • Foto: Alexander Vucko
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Nordhaus, 1. Obergeschoss, Zimmer 110. „Die Lilli hört heute nicht so gut“, sagt Alican Caca, beugt sich zu der alten Dame. Das Sprechen fällt ihr schwer. Wie es ihm denn so gehe, flüstert sie Caca zu. Kraftvoll hat ihre Hand eben noch seinen Arm gehalten. Jetzt liegt sie sanft auf seiner Schulter. Nina Winterholler sitzt auf der Bettkante, rückt Lillis Kissen zurecht. Eine Pflegekraft bringt das Mittagessen – und eine verbale Berührung: „Wie sieht es denn mit dem Appetit aus?“ Das Zimmer ist eine Oase der Ruhe.

Aber nicht nur auf 110 wird jetzt Essen gereicht, sondern im gesamten Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung. Draußen auf dem Flur klappert das Geschirr. Das Grün der Christbäume und Adventskränze, die Lichterketten und Glitzerkugeln künden vom Fest. Auch an Weihnachten wollen die 180 Bewohner versorgt werden. Wie an 365 Tagen im Jahr. Den Betrieb aufrecht zu halten und gleichzeitig die Bewohner mit ihren Bedürfnissen, Gefühlen und Leiden im Blick haben – eine Herausforderung.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 24.12.2018.

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