Gericht
Ostallgäuer (38) will mit einem Ferrari in die „gehobene Gesellschaft“ und betrügt Kreditgeberin

Dass die Verteidigerin einem Angeklagten während der Verhandlung das Bauen von „Luftschlössern“ attestiert und ihn bei Ausflüchten konsequent einbremst, kommt vor Gericht nicht häufig vor. Im Fall eines 38-jährigen Mannes aus dem Ostallgäu, der eine gute Bekannte um 50.000 Euro betrogen hatte, zeigte die Entschiedenheit seiner Anwältin aber Wirkung.

Sichtlich zerknirscht räumte er vor dem Kaufbeurer Schöffengericht ein, dass er sich im Frühjahr 2015 das Geld trotz desolater finanzieller Verhältnisse geliehen hatte, um damit einen gebrauchten Ferrari zu kaufen. Mit dem Luxus-Auto wollte er offenbar geschäftlich durchstarten und reiche Kunden für den Kauf von Immobilien gewinnen. Er bekam zwei Jahre auf Bewährung.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 10.10.2018.

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