Tierschutz
Kuh musste tagelang leiden: Ostallgäuer Brüder (55, 66) verurteilt

Symbolbild. Das Tier war nach einer schweren Geburt geschwächt und hatte sich schließlich derart wundgelegen, dass am Oberschenkel eine massive, eitrige Entzündung mit großflächigem Absterben von Muskelgewebe entstanden war.
  • Symbolbild. Das Tier war nach einer schweren Geburt geschwächt und hatte sich schließlich derart wundgelegen, dass am Oberschenkel eine massive, eitrige Entzündung mit großflächigem Absterben von Muskelgewebe entstanden war.
  • Foto: Alexander Kaya
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Auf dem Hof der einschlägig vorbestraften Landwirte (55 und 66 Jahre) gibt es seit Jahren Probleme wegen schlechter Hygiene und mangelnder Klauenpflege. Im Sommer 2018 musste eine kranke Kuh nach Überzeugung des Gerichts tagelang leiden, weil der Tierarzt zu spät gerufen wurde. Laut Gutachten hatte die Kuh damals über mindestens fünf Tage hinweg Schmerzen, bis sie schließlich eingeschläfert wurde.

Weil die Landwirte bereits in den vergangenen beiden Jahren wegen ähnlicher Vorfälle zu Geldstrafen verurteilt worden waren – zuletzt nur zwei Monate vor der aktuellen Tat –, blieb jetzt nach Überzeugung der Staatsanwältin und der Richterin nur noch, eine Freiheitsstrafe zu verhängen. Die Angeklagten wurden zu sechs Monaten auf Bewährung und Geldbußen in Höhe von 500 beziehungsweise 1.000 Euro verurteilt. Die Differenz bei den Geldauflagen resultiert aus den unterschiedlichen Einkommen der Brüder. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 20.03.2019.

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