Urkundenfälschung
Gefälschter Führerschein für 2.000 Euro gekauft: Angeklagter (42) zu Bewährungsstrafe verurteilt

Symbolbild. Der Angeklagte kauft sich einen gefälschten Führerschein für 2.000 Euro. Die Richterin entlarvt seine Lügengeschichte mit geschickten Fragen.
  • Symbolbild. Der Angeklagte kauft sich einen gefälschten Führerschein für 2.000 Euro. Die Richterin entlarvt seine Lügengeschichte mit geschickten Fragen.
  • Foto: Alexander Kaya
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Es war eine haarsträubende Geschichte, die der 42-Jährige der Richterin im Amtsgericht Kaufbeuren auftischte. Er habe seinen rumänischen Führerschein nach nur einer Fahrstunde ordnungsgemäß bekommen. Die Richterin entlarvte die Lügengeschichte mit wenigen geschickten Fragen. Das Gericht verurteilte ihn daher wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren. Der Angeklagte nahm das Urteil an, es ist damit rechtskräftig.

Auffällig war bereits zu Beginn der Verhandlung, dass der Angeklagte und Vater von drei Kindern seine Einkommensverhältnisse nicht genau benennen konnte. Er wusste angeblich weder, wie viel Geld er an Unterstützung vom Jobcenter bekam, noch wie viel Geld ihm im Monat nach Abzug der Lebenshaltungskosten bleiben. Erschwerend kam hinzu, dass sich der gebürtige Kasache, der bereits seit 17 Jahren in Deutschland lebt, nur sehr brüchig auf Deutsch verständigen konnte.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 20.02.2019.

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