Gerichtsurteil
Freiheitsstrafe nach Einbruchsversuch in Kaufbeurer Supermarkt

Im Verfahren gab es Anhaltspunkte, dass den Angeklagten derartige Delikte nicht fremd sind.
  • Im Verfahren gab es Anhaltspunkte, dass den Angeklagten derartige Delikte nicht fremd sind.
  • Foto: Bernhard Weizenegger
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Ein 32-jähriger Familienvater aus Schongau wollte nach eigenen Angaben seine Spielschulden kompensieren und entschloss sich im Februar 2017 zu einem Einbruch in einem Kaufbeurer Supermarkt. Gemeinsam mit seinem Schwager (34) und einer weiteren Person versuchte er damals, ins Gebäude zu kommen. Die maskierten Männer gingen mit einem Schraubenzieher und einem Pflasterstein zu Werke und machten bei ihren erfolglosen Aufbruch-Versuchen einen derartigen Radau, dass eine Anwohnerin aufmerksam wurde und die Polizei alarmierte. Den zwei Mittätern gelang damals die Flucht. Der Angeklagte verletzte sich nach Überklettern eines Bauzauns am Sprunggelenk und wurde festgenommen.

Vor diesem Hintergrund hatte die Staatsanwaltschaft den Verdacht gehabt, dass sich die Angeklagten und ihr Komplize zur fortgesetzten Begehung von Einbruchsdiebstählen zu einer Bande zusammengeschlossen hatten. Letztlich ließ sich dies im Prozess aber nach Einschätzung aller Verfahrensbeteiligten nicht beweisen, sodass der Schuldspruch jeweils wegen versuchten, gemeinschaftlichen Einbruchsdiebstahls erfolgte. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Buchloer Zeitung vom 31.12.2018.

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