• 8. August 2018, 08:14 Uhr
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Prozess
Frau (32) verlässt Ostallgäuer Hotel ohne zu bezahlen: Gericht lässt Anklage fallen

Symbolbild
Symbolbild (Foto: Britta Pedersen (dpa))

„Es war halt so früh am Morgen niemand an der Rezeption“, begründet die Angeklagte vor dem Kaufbeurer Amtsgericht ihre nicht bezahlte Rechnung über 121 Euro in einem Ostallgäuer Hotel. Betrug lautete das Vergehen, das ihr zur Last gelegt wurde. Habe sie doch vorgetäuscht, zahlungsfähig zu sein. Am Ende wurde das Verfahren eingestellt, weil die Frau bereits Anfang des Jahres wegen anderer Straftaten von einem Rosenheimer Gericht zu einem Jahr und zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden war.

Um etwa 4.30 Uhr morgens habe sie das Hotel Mitte Dezember vergangenen Jahres verlassen. Und da habe sie eben niemanden angetroffen, bei dem sie hätte bezahlen können. Die Geschichte, warum die 32-Jährige überhaupt in dem Hotel abgestiegen ist, weshalb sie so früh die Weiterreise angetreten hat und wieso sie später so schwer zu erreichen war, klang nicht nur für die Richterin zunächst verworren. Es brauchte mehrere Anläufe, bis alle Beteiligten die Situation nachvollziehen konnten: Zum Probearbeiten sei die Braunschweigerin in südlichen Ostallgäu gewesen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 08.08.2018.

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