Veranstaltung
Eklat um Kaufbeurer Bürgerentscheid zu Moschee-Bau

Werner Göpel (links) stellte auf der Bühne des Gablonzer Hauses die Beweggründe seiner Initiative gegen die Moschee-Pläne vor, Oberbürgermeister Stefan Bosse hört nachdenklich zu.
  • Werner Göpel (links) stellte auf der Bühne des Gablonzer Hauses die Beweggründe seiner Initiative gegen die Moschee-Pläne vor, Oberbürgermeister Stefan Bosse hört nachdenklich zu.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Ein Eklat hat die Informationsveranstaltung der Stadt zum Bürgerentscheid über den Moschee-Bau überschattet. Zahlreiche Besucher zeigten sich empört über die Einlassungen des Initiators Werner Göpel, der den Islam eine tickende Zeitbombe, den Koran eine Lizenz für Terror und Töten nannte, muslimische Frauen herabwürdigte. Mehrere Besucher warfen ihm vor, Halbwahrheiten und Lügen zu verbreiten, Unterschriften für das Bürgerbegehren teilweise mit unlauteren Methoden gesammelt zu haben.

Göpel wollte nicht reagieren. Er hatte bereits zu Beginn der Veranstaltung am Dienstagabend im Gablonzer Haus ankündigen lassen, über seine abgelesene Rede hinaus für Fragen und Diskussionen mit den Besuchern nicht zur Verfügung zu stehen. Göpel verließ dann auch nicht nur die Bühne, sondern das Gablonzer Haus.

Wie die Versammlung weiterging, erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 14.06.2018.

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