Tourismus im Allgäu
Special Tourismus im Allgäu SPECIAL

Besucherlenkung
Isnyer Tobias Boneberger ist neuer Ranger in der Adelegg

Tobias Boneberger aus Isny ist neuer Adelegg-Ranger.
  • Tobias Boneberger aus Isny ist neuer Adelegg-Ranger.
  • Foto: Stadt Leutkirch
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Die Region Adelegg soll nachhaltig geschützt und entwickelt werden. Deshalb gibt es nun einen Ranger, der für die Besucherlenkung in der Adelegg und um den angrenzenden Center Parcs Allgäu zuständig ist. Das erklärte die Stadt Leutkirch in einer Pressemitteilung.

Seit Oktober dieses Jahres übernimmt der gebürtige Isnyer und studierte Förster Tobias Boneberger die Aufgabe. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutz, der Land- und Forstwirtschaft und dem Tourismus soll er nun ein Besucherlenkungskonzept für das Gebiet entwickeln. Die Schönheit der Natur soll erlebbar gemacht werden, ohne sie zu schädigen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Dafür müssten allerdings Kompromisse eingegangen werden. In der Natur müsse Rücksicht auf sensible Tier- und Pflanzenarten genommen werden. Besucher und Gäste sollten sich bei ihrer Freizeitnutzung möglichst auf unkritische Bereiche beschränken. Hier soll der Ranger helfen, Alternativen außerhalb der sensiblen Naturbereiche zu schaffen.

Andererseits müsse ein naturverträglicher Tourismus gestaltet werden. Laut der Stadt Leutkirch müssen da aber auch die Besucher selbst mitmachen. Aufgabe von Ranger Boneberger wird es nun sein, die Menschen zu sensibilisieren und darüber zu informieren, wie man schonend mit der Natur umgehen kann. In regelmäßigen Führungen sollen Themen rund um die Natur in der Adelegg und im Gemeindegebiet Leutkirch angesprochen werden. „Es ist sicherlich eine Mammutaufgabe,“ erklärt Adelegg-Ranger Tobias Boneberger in der Mitteilung, „aber ich bin froh, dass ich die Chance bekommen habe mich dieser anzunehmen. Die Adelegg ist meine Heimat und ich freue mich mit dabei zu sein diese Region nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Beteiligte sind neben den Städten Isny und Leutkirch auch die Gemeinden Altusried, Wiggensbach, Buchenberg und Weitnau. Sie hoffen, mit der neuen Stelle einen weiteren Schritt getan zu haben, um die Region Adelegg nachhaltig zu schützen und entwickeln zu können.

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