• 27. Dezember 2017, 12:49 Uhr
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Eisschwimmen
Hamza Bakircioglu und Uli Munz durchqueren eiskalten Baggersee in Sonthofen

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(Foto: Christoph Specht)

Nur mit einer Badehose bekleidet wagen sich Hamza Bakircioglu und sein Betreuer Uli Munz in den eiskalten Baggersee in Sonthofen.

0,2 Grad Wassertemperatur zeigt das Messgerät an. Die beiden begeisterten Eisschwimmer schreckt das nicht ab, denn sie sind die kalten Wassertemperaturen gewohnt. Um die 2.000 Kilometer schwimmt Hazma Bakircioglu im Jahr - und im Winter wird nicht pausiert. Sein Betreuer Uli Munz ist sogar Deutscher Meister über 500 Meter Eisschwimmen.

Damit beim Durchqueren der eiskalten Gewässer nichts passieren kann, haben die beiden immer eine Rescue-Boje bei sich. Wenn der Schwimmer Probleme bekommt, kann er den Panik-Haken ziehen und sich an der aufgeblasenen Boje festhalten.

Eisschwimmen ist nicht für jedermann geeignet. Der Deutsch-Türke Bakircioglu rät, vor dem Schwimmen einen Belastungstest beim Arzt zu machen. Wer Herz- oder Kreislaufprobleme hat, sollte sich auf keinen Fall in eiskaltes Wasser wagen. Nach dem Schwimmen im Eiswasser ist es am besten, sich wieder langsam an warme Temperaturen zu gewöhnen. Direkt danach heiß duschen, ist nicht gut für den Körper.

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