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ERC Sonthofen verliert mit 2:3 gegen den EV Landshut

Symbolbild: Eishockey
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Der EV Landshut legte los wie die Feuerwehr und ging nach gerade einmal 21 Sekunden in Führung. Im Getümmel vor Roman Steiger behielt Pelletier die Übersicht und konnte zum 0:1 einnetzen. Danach Landshut weiterhin im Vormarsch. Immer wieder hatte die Hintermannschaft des ERC Schwerstarbeit zu verrichten. Vorerst gab es so auch erst einmal keinen weiteren Treffer. Nach etwa fünf Minuten kamen die Bulls besser ins Spiel und hatten vereinzelt Torchancen. Nach 10 Minuten nochmals eine große Druckphase der Landshuter. Sonthofen konnte sich zu diesem Zeitpunkt kaum aus dem eigenen Drittel befreien, doch Roman Steiger behielt die Übersicht und konnte alles abwehren. In der 14. Minute plötzlich das 1:1. Sonthofen mit einem der wenigen Entlastungsangriffe: Martin Frolik schoss quer auf Franz Mangold und dieser brauchte nur noch den Puck über die Linie drücken. Danach Sonthofen mit der besten Phase. Doch auch dem ERC sollte kein weiterer Treffer in diesem Drittel gelingen und so ging es etwas glücklich für die Bulls mit einem 1:1 in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Landshut mit mehr Spielanteilen, die Bulls aber mit Kontern immer wieder brandgefährlich. Landshut versuchte sich zwar immer wieder im Drittel Sonthofens festzusetzen, doch das Team von Martin Sekera störte früh deren Spielaufbau. In der 28. Minute schalteten die Bulls einmal mehr schnell um: Fabjon Kuqi setzte sich noch im eigenen Drittel durch und fuhr auf Berger alleine zu. Diesmal war es das Lattenkreuz, das die Niederbayern rettete. Sonthofen blieb aber weiter dran und nur wenige Sekunden später konnte Martin Guth das 2:1 für die Bulls verbuchen. Vier Minuten später dann auch schon die nächste große Gelegenheit für den ERC: Mangold fuhr allein auf Berger zu, doch dieser stand sicher und rettete. Danach Landshut wieder mehr im Spiel. Doch auch ein Powerplay kurz vor Ende des Drittels konnte der EVL nicht nutzen. In der 40. Minute dann aber doch noch der leistungsgerechte Ausgleich: Die Bulls konnten vor dem eigenen Tor nicht klären und so konnte Hofbauer zum 2:2-Pausenstand treffen.

Im letzten Drittel stieg Landshut zunächst nochmals aufs Gas, doch die Defensive des ERC stand weiterhin gut. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein zunehmend ausgeglichenes Spiel. In der 48. Minute Glück für die Bulls: Landshut scheiterte knapp, indem sie nur die Latte des ERC-Gehäuses trafen. In den letzten zehn Minuten kam Sonthofen immer mehr zum Zug. Zwei Powerplays blieben auf Seite der Bulls dennoch ungenutzt. Das rächte sich dann kurz vor Ende: In der 58. Minute Sonthofen mit einem Fehlpass im Aufbau. Das nutzte erneut Pelletier eiskalt zu seinem zweiten Treffer an diesem Abend aus. Damit stand es 2:3. Sonthofen versuchte zwar nochmals alles, doch der Ausgleich sollte nicht mehr gelingen. Landshut entführt somit 3 Punkte aus dem Oberallgäu. Aufgrund der größeren Spielanteile nicht ganz unverdient, dennoch hätten sich die Bulls heute selber belohnen können.

In der anschließenden Pressekonferenz war EVL-Coach Axel Kammerer froh über die 3 Punkte: „Wir haben heute ein gutes Oberligaspiel gesehen und Sonthofen war ein wirklich starker Gegner. Wir sind mit einem Blitzstart in Führung gegangen und haben die ersten zehn Minuten das Spiel kontrolliert, aber dann kam Sonthofen immer mehr. Am Ende haben wir noch zwei Unterzahlsituationen überstanden und dann doch noch den letzten Treffer gemacht“, so Kammerer. Martin Sekera war sehr zufrieden mit seinem Team. „Das gesamte Team hat heute wieder gekämpft. Das freut mich sehr, Roman Steiger hatte heute eine besonders starke Partie gemacht“, so Sekera.

Dennoch muss das Team des ERC erneut einen herben Rückschlag hinnehmen. Petr Sinagl verletzte sich im ersten Drittel so schwer, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Nach ersten Untersuchungen ist für ihn, aufgrund eines Bruchs des siebten Halswirbels, die Saison beendet.

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