Teurer Ausflug
Sonthofer Bergwacht rettet in Not geratene Freunde am Burgberger Hörnle

Ein abendlicher Ausflug aufs Burgberger Hörnle im Grüntengebiet kann für einen 20- Jährigen und seine ein Jahr ältere Begleiterin teuer werden. Die beiden wollten am späten Mittwochnachmittag den 1497 Meter hohen Gipfel über wegloses Gelände besteigen. Schließlich gerieten sie in felsdurchsetztes Steilgelände und kamen nicht mehr weiter. Weil sich zudem das Wetter verschlechterte, riefen sie in ihrer Not gegen 18 Uhr per Handy um Hilfe.

Bergwachtler aus Sonthofen bargen die beiden mit Hilfe des Hubschraubers unverletzt per Seilwinde. Generell gilt laut bayerischer Bergwacht: Wenn ein Patient verletzt ist, kommt für Bergung und Abtransport im Inland generell die Krankenkasse auf. Diese zahlt aber nicht, wenn ein Geretteter unverletzt ist.

Laut Roland Ampenberger von der Bayerischen Bergwacht unterscheidet die Organisation zwischen kleinen, mittleren und großen Einsätzen. Für kleine Hilfsleistungen wird eine Pauschale von 280 Euro fällig, mittlere Einsätze kosten 565 Euro, große 1125 Euro.

Die Obergrenze für richtig große Einsätze – beispielsweise für eine intensive Suchaktion – liegt bei 2500 Euro pro Tag. Noch teurer kann es werden, wenn auch der Hubschrauber im Einsatz ist. Je nach Betreiber werden für den Helikopter-Einsatz 50 bis 80 Euro pro Flugminute berechnet.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 27.04.2018.

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