• 4. September 2017, 18:16 Uhr
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Unfall
Schwerer Verkehrsunfall bei Immenstadt: Staatsanwaltschaft schließt die Akte

(Foto: Bernhard Weizenegger)

Der schwere Verkehrsunfall bei Immenstadt am vergangenen Dienstag wird keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Es gebe beispielsweise keine Hinweise auf einen technischen Defekt des Motorrads, sagte die Kemptener Staatsanwaltschafts-Sprecherin Nadine Weick auf Anfrage.

Ein 24 Jahre alter . Während die Mutter und der Sohn noch an der Unfallstelle starben, wurden der Motorradfahrer und die Tochter mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie später starben. Der 50-jährige Familienvater war unmittelbarer Augenzeuge des tragischen Unglücks. Er hatte einen Schock erlitten.

Das förmliche Todesermittlungsverfahren wird von der Polizei zu Ende geführt und ein Ergebnisbericht an die Staatsanwaltschaft geschrieben. Doch nach jetzigem Stand gibt es nur einen möglichen Beschuldigten – und das ist laut Behördensprecherin Weick der Motorradfahrer.

Da man einen Toten aber nicht mehr zur Rechenschaft ziehen kann, werde auch nicht weiter ermittelt, sagt Weick: 'Als Strafverfolgungsbehörde sind wir nur für die Verfolgung zuständig', erläutert die Juristin.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagssausgabe unserer Zeitung vom 05.09.2017.

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