Special Winter 2019 SPECIAL
Winter 2019

Lawinenkommission
Andi Köberle aus Burgberg beurteilt Lawinensituation in den Bergen

Symbolbild. Vor 20 Jahren: Vom Hubschrauber aus wurden im Extremwinter 1998/99 am Himmelschrofen bei Oberstdorf Lawinen gesprengt.
  • Symbolbild. Vor 20 Jahren: Vom Hubschrauber aus wurden im Extremwinter 1998/99 am Himmelschrofen bei Oberstdorf Lawinen gesprengt.
  • Foto: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Andi Köberle schaufelt und schaufelt. Schon am frühen Morgen ist er im Grüntengebiet unterwegs, um sich ein Bild von der angespannten Schneelage und der Lawinensituation in den Bergen zu machen. Der 63-Jährige aus Burgberg ist Obmann der Lawinenkommission für die Oberallgäuer Gemeinden Rettenberg und Burgberg am Fuß des Grünten.

Das gegrabene Schneeprofil gibt Köberle Aufschlüsse über den Aufbau der Schneedecke. Dieser ist neben anderen Faktoren entscheidend für die Einschätzung der Lawinengefahr. „Ganz kritisch“ sei die Situation derzeit in den Bergen, sagt Köberle. Unten sei die Schneedecke vielerorts extrem feucht, was die Instabilität erhöht. Die Lawinensituation wird in den kommenden Tagen im gesamten bayerischen Alpenraum angespannt bleiben. Am Freitag soll es kaum Niederschlag geben und Hubschrauber könnten mit dem kontrollierten Sprengen von lawinengefährdeten Hängen beginnen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 11.01.2019.

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