Kritik
Wenn Gäste auf Allgäuer Berghütten WLAN und Kinderanimation erwarten

Als vor 127 Jahren die Kemptner Hütte eingeweiht wurde, dachte noch keiner an Komfort und Strom aus der Steckdose.
  • Als vor 127 Jahren die Kemptner Hütte eingeweiht wurde, dachte noch keiner an Komfort und Strom aus der Steckdose.
  • Foto: Repro: Ralf Lienert
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Über manche Gäste kann Josef Adam nur den Kopf schütteln. Vor ein paar Jahren übernachtete eine Familie im Prinz-Luipoldhaus im Hintersteiner Tal. Am nächsten Tag fragte der Vater, „wann denn das Kinderprogramm losgeht“, erinnert sich Hüttenwirt Adam. Das Anspruchsdenken der Bergwanderer sei in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, berichten auch Adams Kollegen. Viele Hüttenbesucher fragen zum Beispiel nach Kaffee-Automaten und Internet-Verbindungen.

„Die Leute erwarten den gleichen Luxus, den sie im Tal haben, auch hier auf der Hütte“, sagt Adam. Sein Haus, das früher einmal eine Schutzhütte war, hat derzeit 280 Schlafplätze, davon 235 Lagerplätze. Die erste Frage vieler junger Besucher sei, „wie lautet denn hier der WLAN-Code“.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 28.08.2018.

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