Urteil
Sekundenschlaf führt zu Totalschaden: Oberallgäuer (77) kämpft vor Gericht um Führerschein

Kein gutes Ende nahm eine Urlaubsreise für einen 77-Jährigen im September. Auf der Rückfahrt kam er mit seinem Auto auf der B19 nahe der Ausfahrt Rauhenzell von der Fahrbahn ab. Er überfuhr mit seinem Wagen den Fahrbahnteiler und prallte schließlich gegen das Ausfahrtsschild. Am Auto entstand ein Totalschaden von 10.000 Euro und bei der Straßenmeisterei Sonthofen fielen Kosten von 1.400 Euro an.

Jetzt stand der 77-Jährige vor Gericht. Die Anklage lautete auf fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs. Ein Strafbefehl, dem der Oberallgäuer widersprochen hatte, sah eine Geldstrafe von 1.000 Euro (40 Tagessätzen) und ein Fahrverbot von drei Monaten vor. Vor allem gegen den Führerscheinentzug setzte sich der 77-Jährige vor Gericht zur Wehr.

Der Angeklagte muss als Bewährungsauflage eine Geldbuße von 2.000 Euro zahlen und sich von einem Arzt bestätigen lassen, dass er in der Lage ist, weiter ein Auto zu führen.

Mehr über den Prozess erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 12.02.2019.

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