Religion
Muslime aus dem Oberallgäu werden oft in der Türkei bestattet

In Immenstadt gibt es kein gen Mekka ausgerichtetes Gräberfeld. In Kempten dagegen schon. Und zwar auf dem Zentralfriedhof. 26 Muslime sind dort in den vergangenen Jahren beerdigt worden. Das ist nicht viel in einer Stadt, in der alleine rund 5000 Menschen leben, die ihre Wurzeln in der vom Islam geprägten Türkei haben.

'Es ist üblich, dass verstorbene Muslime in die Türkei zur Bestattung überführt werden', sagt Ilknur Altan. Sie ist Vorsitzende des Dachverbands der türkischen Vereine Kemptens.

'Bisher gibt es bei uns in Bayern ja nur Sargbestattungen. Wenn dieser Zwang einmal fällt, werden wohl mehr Muslime in Kempten beerdigt', ist die Meinung von Sabine Steinberger von der Kemptener Friedhofsverwaltung. Muslime werden traditionell in ein Tuch gehüllt bestattet. Ohne Sarg.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 23.06.2015.

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