Flüchtlingsunterkünfte
Landrat Anton Klotz will von jeder Oberallgäuer Gemeinde Räume für Asylbewerber

407 Flüchtlinge sind derzeit im Oberallgäu untergebracht - allerdings nicht gleichmäßig verteilt. Nur in zwölf der 28 Landkreis-Kommunen gibt es bislang Quartiere. Das passt Landrat Anton Klotz gar nicht.

Er wählte im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Familie und Integration des Kreistages deutliche Worte: 'Keine Gemeinde darf glauben, sie ist zu gut oder zu edel, Flüchtlinge aufzunehmen.' Die Ausschussmitglieder rief er auf, den dringenden Appell mit in ihre Kommunen zu nehmen, jetzt Möglichkeiten zur dezentralen Unterbringung der Flüchtlinge zu finden.

Das Wort 'Bitte' in diesem Zusammenhang, das er zunächst verwendet hatte, widerrief Klotz ausdrücklich. Es sei eine 'Aufforderung an jede Gemeinde, uns Räume zu nennen'. Denn die würden dringend gebraucht. Schließlich rechne der Landkreis in den verbleibenden drei Monaten des Jahres mit der Zuweisung von mindestens 224 weiteren Flüchtlingen. Bleiben Angebote aus den Gemeinden aus, 'werden wir härtere Maßnahmen ergreifen müssen', sagte Klotz.

Mehr über die Forderung vom Landrat finden Sie im Allgäuer Anzeigeblatt vom 27.09.2014 (Seite 37).

Das Allgäuer Anzeigeblatt erhalten Sie im ganzen Allgäu

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