Finanzen
Bis zu vier Mal so viel: Tarifänderung der Zweitwohnungssteuer sorgt für Ärger im Oberallgäu

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In einigen Orten gibt es Ärger um die Zweitwohnungssteuer. Auslöser ist eine Tarifänderung: Nun soll zum Beispiel Rudolf Erne für seine Zweitwohnung in Gunzesried mehr als das Vierfache an Steuern zahlen: 2.185 statt 540 Euro. Die Erhöhung sprenge jedes Maß, sagt der Ulmer und überlegt, ob er sich weiter Urlaub in Blaichach leisten will. Für Meinrad Schad (Heidenheim) steigt die Steuer in Sonthofen um gut 50 Prozent. Eine „drastische Erhöhung“, schimpft er. Die Stadt wolle kräftig abkassieren. Er rät Miteigentümern der Wohnanlage, sich gegen die „Selbstbedienungsmentalität“ zu wenden.

Bisher haben einige Orte die Zweitwohnungssteuer nach einem in mehrere Stufen gegliederten Tarif erhoben. Doch der Stufentarif ist unter Umständen ungerecht. Das ist beispielsweise der Fall, wenn jemand mit seiner Zweitwohnung gerade so in die nächst-teurere Stufe gerutscht war. Im Umkehrschluss kamen andere Zweitwohnungsbesitzer kurz unterhalb der nächsten Stufe günstig weg. Beim linearen Tarif zahlt dagegen jeder nach dem Wert seiner Wohnung Steuern.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 05.02.2019.

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