Wintersport
Spannung und Dramatik beim Europacup-Slalom der Frauen im Skigebiet Oberjoch

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Spannung und Dramatik pur gab es heute beim zweiten FIS-Europacup-Slalom der Frauen im Skigebiet Oberjoch. Am Ende lagen zwischen Platz eins und Platz acht lediglich 0,81 Sekunden. Den Sieg sicherte sich am Ende die Norwegerin Maren Skjoeld, die in einer Gesamtzeit von 1:36,10 Minuten vor den beiden Österreicherinnen Julia Grünwald (1:36,40) und Katharina Gallhuber (1:36,59) gewann. Die Ränge vier und fünf belegten Elisabeth Willibald (1:36,67) und Lena Dürr (1:36,71) vom Deutschen Skiverband (DSV).

Auf Tuchfühlung zum Sieg war nach dem ersten Durchgang auch die Allgäuerin Christina Geiger mit der bis dahin zweitbesten Zeit. 'Heute läuft es besser als gestern, es ist mir gelungen, die gute Startnummer zwei zu nutzen', äußerte sich Geiger nach dem ersten Durchgang zuversichtlich.

Einen Tag nach Rang acht beim ersten FIS-Europacup-Slalom auf dem Hang des Alpinen Trainingszentrums Allgäu am Berg Iseler hatte sie sich eine exzellente Ausgangsposition für den zweiten Lauf geschaffen. Statt einem Podestplatz gab es letztlich Frust – Geiger schied im zweiten Lauf an einer Stelle aus, 'an der es hätte nicht unbedingt sein müssen', resümierte der Geschäftsführer des Allgäuer Skiverbandes (ASV), Dieter Haug.

'Das Gesamtergebnis für den Deutschen Skiverband mit Rang vier und fünf heute und Platz drei gestern ist gut, aus Allgäuer Sicht lief es leider nicht wie erhofft. Schade – Christina hätte heute gewinnen können', sagte Haug und lobte die Ausrichter: 'Das Wetter war großartig, die Piste in einem top Zustand – es waren zwei sehr gelungene Veranstaltungen'. Den Slalom am Donnerstag hatte die Österreicherin Katharina Gallhuber vor Skjoeld und Willibald gewonnen.

Die nächsten Wettkämpfe stehen bereits an – am Samstag und Sonntag bestreiten die Männer auf der ATA-Strecke zwei FIS-Rennen. Für Florian Beck, der als Koordinator das ATA leitet, wartet erneut viel Arbeit. Bereits vor den beiden Slalom-Rennen hatten das ATA-Team, die Bergbahnen, die Beschneier und die Fahrer der Pistenwalzen kurzfristig mehrere Sonderschichten einlegen müssen, um die Piste zu präparieren.

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