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Sonthofen verliert Oberliga-Derby gegen Lindau

Lucas Di Berardo musste bereits im ersten Drittel vom Eis.
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  • Lucas Di Berardo musste bereits im ersten Drittel vom Eis.
  • Foto: Florian Wolf
  • hochgeladen von David Yeow

Das Spiel hätte für die Bulls nicht besser beginnen können: Bereits nach 30 Sekunden ging der ERC in Führung. Mit dem ersten Angriff des Spiels traf Franz Mangold zum 1:0. An dieser Stelle wünschen wir Lucas Di Berardo eine schnelle Genesung, der sich bei dieser Aktion verletzt hatte und nicht mehr weiter spielen konnte. Von nun an war David Zabolotny im Tor der Islanders.

Nach diesem furiosen Beginn blieb Sonthofen dran und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten, doch ohne Erfolg. In der 5. Minute kam Lindau das erste Mal so richtig ins Drittel der Bulls. Garret Milan kann sich zu leicht an der Bande durchsetzen und glich zum 1:1 aus.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, mit etwas mehr Spielanteilen für den ERC. In der 15. Minute dann die beste Gelegenheit für die Bulls: Nach einem schnellen Konter vergaben die Bulls die Zwei-auf-Eins-Chance kläglich. Diese Situation ist symptomatisch für die gesamte Saison: Die Bulls erspielen sich mehrfach gute Möglichkeiten, treffen aber nicht. Mit 1:1 ging es dann in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel ließ im Niveau deutlich nach. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend und wenn ein Team sich bis vor das gegnerische Tor vorarbeitete, war spätestens bei den Torhütern Endstation. Daher blieb es folgerichtig beim 1:1 bis zur zweiten Drittelpause.

Im letzten Drittel dasselbe Bild. Sonthofen bemüht, aber ohne die nötige Durchschlagskraft. Trotz eines deutlichen Übergewichts bei den Torschüssen, waren viele davon entweder nicht zwingend genug oder die Bulls scheiterten an den eigenen Nerven. David Zabolotny war einfach nicht zu überwinden.

In der 57. Minute kam dann, was kommen musste. Lindau spielte sich schnell ins Drittel der Bulls und diesen Angriff schloss Anthony Calabrese mit der Führung für die Islanders ab. Sonthofen bäumte sich zwar nochmals auf und nahm zudem Patrick Glatzel zu Gunsten eines weiteren Feldspielers raus, doch David Zabolotny hielt seinen Kasten sauber.

Das Spiel hätte heute keinen Sieger verdient gehabt, doch stehen die Bulls wieder mit leeren Händen da. Das eigene Unvermögen aber auch das nötige Glück wie so oft, ssodass Sonthofen so ein Spiel endlich mal zu seinen Gunsten entschieden hätte. So drückte es Lindau-Coach Chris Stanley auf der anschließenden Pressekonferenz treffen aus: Das war heut ein dreckiger Sieg!

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