Tennis
Neuburgerin Melanie Hafner gewinnt bei den Sonthofen Open

Keine Überraschung bei den Sonthofen Open: Die beiden an Position eins gesetzten, Melanie Hafner (Schießgraben Augsburg) sowie Marcel Zimmermann (TC Grosshesselohe München), spielten im Finale. Die Neuburgerin Hafner besiegte in einem rein bayerischen Endspiel die 16-jährige Lena Widmann von Grün-Rot Weiden mit 6:4 und 6:1. Die beiden Allgäuer Teilnehmerinnen Franziska Haneberg (Rettenberg), die für den TSV Kottern spielt, und Sarah Fricke aus Nesselwang (TSV Wiggensbach) scheiterten jeweils in der ersten Runde recht knapp an Melanie Unglert vom TC Günzburg bzw. Franziska Volz vom SSV Ulm.

In dem qualitativ hochwertig besetzten Herrenfeld – zwölf Teilnehmer sind unter den Top 200 der deutschen Rangliste platziert – spielten 43 Herren um den Sieg. Im Endspiel behielt der in Landsberg wohnhafte Marcel Zimmermann, die Oberhand gegen Florian Fallert aus Reutlingen.

Während die deutsche Nummer 23, Zimmermann, seine Matches, unter anderem auch das Halbfinale gegen den letztjährigen Sieger Stephan Hoiss von Iphitos München, recht eindeutig für sich entschied, musste Fallert wesentlich mehr kämpfen. Der in der Zweiten Bundesliga für Reutlingen spielende Jungprofi stand allein am Samstag fünf Stunden auf dem Platz.

Sowohl gegen Pascal Meis vom TC Singen (Ranglistennummer 172) als auch gegen den für Solingen spielenden Marc Meigel (DR 59) aus Neubeuern bei Rosenheim musste er seine physischen Fähigkeiten bündeln, um im Rennen zu bleiben. So fehlte am Sonntag letztlich die Kraft und der Wille um Marcel Zimmermann richtig herauszufordern.

Allgäuer scheitern nach guter Qualifikation

Eine Überraschung lieferte in der ersten Runde Markus Bartosch vom TC Lindau. Er kam über die Qualifikation ins Hauptfeld und besiegte in der ersten Runde den an Nummer sechs gesetzten Andreas Kauntz vom TV Fürth 1860. Allerdings kam dann das Aus gegen Pascal Meis.

Die beiden anderen für Allgäuer Vereine spielenden Teilnehmer Ermis Tsiantaris vom TC Kempten und Patrick Haberstock vom TC Hindelang scheiterten nach guten Leistungen in der Qualifikation. Die weiteste Anreise nahm der 16-jährige Kai Wehnelt aus Berlin auf sich.

Er ist der mit Position 178 in der deutschen Rangliste der beste Jugendliche des Teilnehmerfeldes gewesen. Allerdings musste er sich schon in der zweiten Runde Florian Fallert mit 2:6 und 3:6 beugen.

Kässpatzenschüssel und Schelle für die Sieger

Turnierleiter Florian Rösle und Vize-Vorsitzender des TC Sonthofen, Günter Pflanzer, übergaben vor der Zuschauerkulisse die Siegerpreise. Neben den jeweiligen Schecks in Höhe von 600 bzw. 300 Euro für die Frauen und 1200 bzw. 800 Euro für die Herren erhielten die Damen eine Kässpatzenschüssel und die Herren gemäß zur fünften Allgäuer Jahreszeit original Allgäuer Schellen.

Besonders erwähnt wurden noch die zahlreichen Sponsoren, Gönner und Helfer Veranstaltung. Ein großes Lob ging an Oberschiedsrichter Ingo Temp, der heuer keinen leichten Job zu verrichten hatte und an die Ballkinder, die bei den sommerlichen Temperaturen ganz schön zum Schwitzen kamen.

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