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Mit zwei Siegen Richtung Halbfinale

Der ERC Sonthofen will zum Auftakt der Zwischenrunde zur Aufstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga gleich in den ersten beiden Begegnungen am Freitag in Pfaffenhofen (20 Uhr) und am Sonntag im Heimspiel um 18.30 Uhr gegen Erding punkten. «Wir alle wollen auf Platz eins oder zwei der Gruppe kommen», gibt Trainer Harald Waibel selbstbewusst die Marschroute vor.

Mit Pfaffenhofen und dem TSV Erding treffen die «Bulls» auf Gegner, die ihnen liegen. Doch Waibel warnt: «Die Karten werden jetzt völlig neu gemischt». Unterschätzen wird der ERC Sonthofen die beiden Konkurrenten keinesfalls. Der EC Pfaffenhofen rettete sich als Achter gerade noch in die «Aufstiegsrunde», hat aber mit David Vokaty einen der besten Torschützen der Liga in seinen Reihen. Neben 41 selbst erzielten Toren in 30 Spielen bereitete der 33-jährige Deutsch-Tscheche noch 45 Treffer für seine Mitspieler vor.

Starke erste Reihe

«Ich denke, die erste Reihe der Pfaffenhofener ist die stärkste der ganzen Liga. Diese müssen wir in den Griff bekommen. Ansonsten sind sie vielleicht nicht so breit aufgestellt wie andere Teams der Liga. Aber ich traue Pfaffenhofen zu, jede Bayernligamannschaft zu schlagen», warnt ERC-Trainer Waibel.

Erding hat für Waibel das stärkste Team in der Gruppe. «Ich weiß nicht wie die Torwartsituation beim TSV wirklich ist. Das müssen wir abwarten. Erding ist aber auf jeden Fall der Favorit in unserer Gruppe». Die Gladiators müssen den Ausfall ihrer beiden Stammgoalies hinnehmen. Torhüterin Viona Harrer brach sich im Spiel gegen Miesbach vor einigen Wochen die Hand, Ersatzmann Manuel Neubauer ist ebenfalls wegen eines Knochenbruchs außer Gefecht.

Verband schaltet sich ein

Die Nachnominierung Torwart Robert Haase (er spielte bei den Starbulls Rosenheim) wurde vom Eissport-Verband abgelehnt. Der 29-Jährige machte zwar 2008 sein letztes Spiel und galt als inaktiv. Der Pass wurde aber erst 2010 zurückgegeben. Somit hätte Haas vor Ende der Wechselfrist verpflichtet werden müssen. Doch Harrer und Neubauer waren mit Spezialmanschetten wieder im Training.

Um Sonthofen in Eishockeyfieber zu versetzen hat Trainer Harald Waibel ein sicheres Rezept: «Am meisten kann die Mannschaft tun, indem sie mit sechs Punkten an diesem Wochenende startet, so dass wir gleich vorne dabei sind. Ich bin davon überzeugt, dass viele Zuschauer im Halbfinale im Stadion sein werden. Es wäre natürlich schön, wenn uns ganz Sonthofen und Umgebung durch breite Unterstützung in die nächste Runde bringen würde.

» Der ERC will am Sonntagabend um 18.30 Uhr gegen den TSV Erding die 2000-Zuschauer-Marke knacken.

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