Etappenradrennen: Reifeprüfung am Hahntennjoch

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Nach der ersten Etappe der «Schwalbe Tour Transalp» sind die beiden Oberallgäuer Teams bei der Ankunft in Imst erleichtert. Allen Grund dazu haben sie: Christian (21) und Matthias Baldauf (18/beide RSV Sonthofen) wurden 21. bei den Männern. Das Biketeam Sonthofen mit Reini Kotz (50/Bad Hindelang) und Franz Neuhauser (50/Bolsterlang) erreichte Platz zwölf in der Kategorie Grand Masters.

Für das siebentägige Rennen mit dem Ziel Arco am Gardasee haben die zwei Teams nun beste Aussichten: Unter 1200 Startern kommen sie auch bei der zweiten Etappe nach Ischgl wieder in den ersten Startblock.

Am Samstag haben Christian und Matthias Baldauf noch das Andreas-Brandl-Gedächtnisrennen mitorganisiert. Nachmittags trafen ihre eigenen Renntrikots ein und am Sonntagmorgen stand die große Reifeprüfung bevor. << Der Stress ist in dem Moment von mir abgefallen, als ich mein Gepäck abgegeben habe >>, sagt Matthias noch vor dem Rennstart in Sonthofen.

Nach Hammer-Anstieg << hofele dua >>

Seine Einschätzung, dass der 900-Höhenmeter-Anstieg am Hahntennjoch hart werden würde hat sich bestätigt. << Wir haben uns von den anderen Fahrern anstecken lassen und sind voll in die Pedale getreten >>, beschreibt der 18-Jährige seine Erfahrung. Das letzte Stück sei dann nochmal zäh geworden. Drum müssten die Brüder aus Obereinharz bei Immenstadt bei der Strecke heute << hofele >> fahren.

Zwei lange Anstiege warten auf die Fahrer und eine Stunde werden sie wohl länger im Sattel sitzen. Baldauf: << Dafür wird es landschaftlich sehr schön. >>

Begeistert waren beide, deren Startplätze die Stadt Sonthofen gesponsert hat, von der Organisation und den Bedingungen beim Rennen. << Das ist Top, da gibt es gar nix zu meckern >>, lobte Matthias Baldauf.

Ebenso zufrieden sind Kotz und Neuhauser mit ihrem Erfolg, bei der ersten Etappe das hohe Tempo mitgehalten zu haben. Neuhauser: In Imst haben wir uns dann erst nicht in der Ergebnisliste gefunden. Ein Transponder war hin. Als dann klar war, dass wir Zwölfte sind, haben wir uns sofort eine Massage als Belohnung geleistet. >>

Kotz und Neuhauser waren schon zusammen in der Schule und haben sich nach 35 Jahren Sendepause durch den Radsport wiedergefunden. Bei der << Trans Germany >> im vergangenen Jahr. << Menschlich und sportlich hat das sofort gepasst. Radsport verbindet >>, sagt Neuhauser lachend. Bei dieser Art von Rennen müssen die Teampartner perfekt aufeinander abgestimmt sein und sich an << schwarzen Tagen >> gegenseitig helfen. Denn nur die Zeit des Schwächeren zählt bei dem Etappenrennen und es ist noch ein weiter Weg bis zum Gardasee.

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