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Die D-Junioren des TSV Burgberg steigen in die Kreisliga auf

98:9 Tore sprechen eine deutliche Sprache. Eine einzigartige Saison krönten die D-Junioren des TSV Burgberg mit dem Aufstieg in die Kreisklasse. Von den 18 Ligaspielen wurden 16 gewonnen, wobei die Jungs von Günter Bobrich und Robert Haselberger lediglich eine Partie verloren.

Gründe für den Erfolg Glaubt man dem Trainer, so gab der mannschaftliche Zusammenhalt den Ausschlag für die beispielhafte Spielzeit der Burgberger D-Jugend.

'Man hat gespürt, dass wir alle an einem Strang gezogen haben. Schon die Vorbereitung war sehr gut, und wir als Trainer haben von Beginn an festgestellt, dass der Wille immer da war', betont Bobrich.

Stärken des Teams 'Jeder rennt für den anderen.' So simpel fasst der 40-jährige Übungsleiter die Erfolgsformel der Aufstiegssaison zusammen.

Neben der großen Kameradschaft hebt Bobrich in spielerischer Hinsicht vor allen Dingen die starke Defensive hervor: 'Unser Paradestück ist die Verteidigung. Wir sind über die gesamte Saison hinten top gestanden.

' Für Stürmer Tobias Fontain ist es vor allen Dingen der Teamgeist, der im Vordergrund steht: 'Wir alle in der Mannschaft sind Freunde und nicht nur Kollegen. Nur deshalb konnten wir auch so gut spielen.'

Schwächen der Mannschaft Selbst wenn es vermessen klingt, nach einer solchen Saison von Schwächen zu sprechen, so erkennt Bobrich die fehlende Cleverness, die seinen Mannen hin und wieder abgeht.

'Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und das richtige Auge für die entscheidenden Situationen - daran könnten wir sicherlich noch arbeiten', merkt der Coach an. Für dieses Alter einer D-Jugend seien das 'aber alles in allem Kleinigkeiten'.

Womit die Mannschaft am meisten beeindruckt hat Als besonderes Highlight der abgelaufenen Spielzeit unterstreicht Bobrich das Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Missen, als die Führung in der Partie mehrmals wechselte: 'Wir lagen bereits 1:0 vorne und gerieten dann doch noch 1:2 in Rückstand, obwohl wir die bessere Mannschaft waren.'

Die Mannschaft habe in diesem Spiel Herz bewiesen, 'nie aufgesteckt, immer daran geglaubt und letzten Endes noch 4:2 gewonnen', ergänzt der 40-Jährige euphorisch.

Anteil des Trainers am Erfolg Torjäger Tobias Fontain hebt die entspannte Atmosphäre in den Übungseinheiten als Erfolgsrezept hervor. 'Das Training war eigentlich immer sehr locker und trotzdem puschten uns die Trainer', erklärt das zwölf Jahre alte Talent.

Für Verteidiger Anselm Müller ist es dagegen der unbändige Wille der beiden Coaches, der den Erfolg gesichert hat: 'Unsere Trainer standen das ganze Jahr hinter uns und haben daran geglaubt, dass wir es schaffen können', lobt der Verteidiger das Trainergespann.

Bedeutung des Meistertitels für den Klub Als 'Ewiger Zweiter' ist der Aufstieg der Burgberger umso schöner. 'Wir waren so oft Zweiter, einmal Dritter und hatten immer das Nachsehen. So oft waren wir oben dran an der Spitze, doch das letzte Quäntchen hat immer gefehlt', erklärt Bobrich.

Der beste Torschütze im Team 'Wichtig ist die Mannschaft', sagt Bobrich: 'Einen Spieler herausheben möchte ich eigentlich gar nicht.' Doch Jordi Wegmann, der Sohn des ehemaligen Profis Uwe Wegmann, gehört eigentlich noch zum E-Jugend-Kader.

Er rechtfertigt aufgrund seiner Spielweise allerdings schon einen Stammplatz bei den D-Junioren. 'Gerade in diesem entscheidenden Spiel gegen Missen hat er uns mit seiner technischen Klasse den Sieg gerettet', lobt Bobrich seinen Musterschüler: 'Alles stimmt einfach, der Wille ist da, das Talent und die richtige Einstellung.'

Die weiteren Leistungsträger Im Mittelfeld stellt Marco Bobrich, der Sohn des Trainers, die Schaltzentrale und den verlängerten Arm des Trainers dar. 'Marco weiß schon jetzt in diesem jungen Alter sehr gut, wie er das Spiel zu lenken hat. Zudem hat er oft das Auge für den Nebenmann und stellt sich in den Dienst der Mannschaft', lobt Vater Bobrich.

In der Defensive sorgt Anselm Müller 'mit seiner Ruhe, seinem Kampfgeist und seiner Übersicht' für die nötige Stabilität. Wenn man eine Erfolgsachse ausmachen sollte, sind es neben Spielmacher Marco Bobrich, die beiden Angreifer Jordi Wegmann und Tobias Fontain.

Ausblick auf die neue Spielzeit Auf die Burgberger wartet ein wahrer Umbruch. 'Es wird schwierig. Einige des 99er Jahrganges verlassen uns in diesem Sommer. Nur Anselm Müller bleibt von den Stützen übrig. Aber insgesamt werden wir in der kommenden Saison mit einer sehr jungen Mannschaft auflaufen', lässt Bobrich wissen.

Einzig das Offensiv-Juwel Jordi Wegmann bleibt erhalten, da er offiziell selbst im kommenden Jahr noch bei den E-Junioren spielt. Im Hinblick auf das Saisonziel gibt der 40-Jährige für die höhere Spielklasse den Klassenerhalt aus: 'Das wird schwer genug.

Wir haben auch gute Spieler im Jahrgang 2001. Aber auch diese müssen zunächst zusammenwachsen.' Spielerisch erwartet Bobrich kleinere Brötchen.

'Außerdem wäre es schön, wenn wir auch nur annähernd solch einen schönen Fußball wie in diesem Jahr spielen könnten.' Dann sei auch ein Mittelfeldplatz oder sogar noch mehr möglich.

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