Fußball
Das Training geht gleich weiter für die Frauen des 1. FC Sonthofen

Mit der Meisterschaft in der Kreisliga Süd haben sich die Frauen des 1. FC Sonthofen heuer den Aufstieg in die Bezirksliga gesichert. Danach folgte eine «Weltklasse-Feier», erzählt Spielführerin Rosi Stölzle schmunzelnd und fügt hinzu: «Wir haben da so lange drauf gewartet.»

Knackpunkt: Memmingen II

Schon in den vergangenen drei Jahren spielte das Team von Trainer Peter Fischer kontinuierlich im oberen Drittel mit, verpasste den Sprung ins Oberhaus aber bisher immer. Obwohl der Coach den Aufstieg nicht als erklärtes Saisonziel ausgegeben hatte, haben seine Spielerinnen dieses Ziel mit Ehrgeiz verfolgt, erzählt Claudia Burger. Von Beginn an setzte sich der 1. FC Sonthofen an der Tabellenspitze fest und behielt Platz 1 bis zuletzt. Gegen den direkten Konkurrenten, den FC Memmingen II, konnten die Sonthofer Frauen sogar beide Spiele für sich entscheiden. Gerade diese Partien waren aus Sicht von Peter Fischer die Knackpunkte. Die guten Leistungen gegen die anderen zweiten Mannschaften aus Peiting und Kaufbeuren haben dem Team laut Rosi Stölzle noch zusätzlichen Auftrieb verliehen.

Als trotz der Hinrunden-Niederlage gegen den TSV Ottobeuren II am Ende die Herbstmeisterschaft zu Buche stand, war nicht nur dem Trainer klar, dass seine Mädels diesmal den Aufstieg packen könnten.

Die Stärke des 1. FC Sonthofen haben alle Beteiligten schnell auf den Punkt gebracht: << der Zusammenhalt >>, lautet die einhellige Antwort von Burger, Stölzle und Fischer. Während die Spielführerin neben dem nötigen Quäntchen Glück vor allem den Kampfgeist herausstreicht, sieht der Coach ein weiteres Plus in der Ausgeglichenheit seiner Mannschaft. Neben einigen erfahrenen Spielerinnen wie Stölzle und Steffi Frank wurden die Jungen beim FC Sonthofen hervorragend ins Team integriert, sodass Fischer letztendlich auf eine gute Mischung zurückgreifen konnte.

Vor allem in der Abwehr präsentierten sich seine Frauen gut, was sich im Torverhältnis widerspiegelt. Mit nur 15 Gegentreffern kassierte der 1. FCS die wenigsten Gegentore in der Liga. << Ich bin rundum zufrieden >>, das Fazit des Coachs.

Gegen Saisonende machte sich aber doch ein wenig Nervosität breit. Die Meisterschaft hätte das Team nämlich sogar schon einige Wochen vorher in trockene Tücher bringen können. Durch ein Unentschieden gegen den TSV Ottobeuren II und eine überraschende Niederlage beim SV Auerbach, mussten die Sonthofer Mädels ihre Meisterfeier ein wenig nach hinten schieben.

<< Nachdem wir so nahe dran waren, haben wir schon ein bisschen den Erfolgsdruck gespürt >>, erklärt Claudia Burger den kleinen Ausrutscher am Schluss und fügt hinzu, wie froh alle sind, dass es mit dem Aufstieg endlich geklappt hat.

Im Hinblick auf die bevorstehende Bezirksliga-Saison ist die Vorfreude der Sonthofer Frauen so groß, dass sie einstimmig auf die Sommerpause verzichteten. Auf freiwilliger Basis treffen sie sich einmal wöchentlich zum Spielen, um den Anschluss nicht zu verpassen, erklärt Claudia Burger. << Die Bezirksliga ist für uns eine Herausforderung, denn durch die starken Teams ist das Niveau sehr hoch. >>

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