Sicherheit
Warnhinweise der Polizei im Allgäu: Was Sie an Silvester beachten sollten

Allzu oft enden freudige Silvesterfeiern durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern mit bösem Ende, weil Sachen beschädigt oder gar Menschen verletzt werden. Damit dies nicht geschieht, sollten einige grundsätzliche Regeln beim Abbrennen von Silvesterkrachern beachtet werden.

Um sich selbst und Andere vor übermäßigen Belästigungen oder gar bösen Überraschungen zu schützen, bittet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West die feiernde Bevölkerung um Beachtung folgender Hinweise:

  • Kleinfeuerwerke dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden.
  • Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern ist verboten. Manche Gemeinden haben diese Beschränkung auf weitere Örtlichkeiten (z.B. gesamte Altstadt) erweitert.
  • Lesen Sie vor dem Gebrauch unbedingt die Gebrauchsanweisung und zünden sie nur nach dieser. Zünden oder Werfen Sie Feuerwerkskörper auf keinen Fall in Richtung Menschen, Tiere oder Sachen.
  • Zündendes Feuerwerk auf keinen Fall in der Hand belassen. Nehmen Sie Feuerwerkskörper, die eine Fehlzündung hatten, auf keinen Fall noch einmal in die Hand.
  • In der Silvesternacht Fenster und Türen möglichst geschlossen halten, damit brennende Querschläger keinen Brand im Inneren verursachen können.
  • Vergessen Sie nicht Ihre Haustiere und lassen Sie schreckhafte Tiere nicht alleine.
  • Das Führen einer Schreckschuss- und Signalwaffe in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich verboten. Sofern dies Inhabern des 'kleinen Waffenscheins' ausnahmsweise erlaubt ist, ist dennoch das öffentliche Schießen damit verboten.
  • Auf befriedeten Grundstücken ist es ausschließlich in der Silvesternacht erlaubt, wenn das Grundstück entsprechend gesichert ist, der Hausrechtsinhaber ausdrücklich zustimmt und nur zugelassene Patronen verwendet werden.
  • Konsumieren Sie Alkohol, wenn überhaupt, in Maßen. Übermäßiger Alkoholeinfluss erhöht in den allermeisten Fällen die Risikobereitschaft und damit auch die Gefahr von Unfällen mit fatalen Folgen.
  • Wegen der großen Brandgefahr sind in Bayern sogenannte Himmelslaternen oder Skyballons (unbemannte Ballone, bei denen die Luft durch Brennstoffe erwärmt wird) verboten.

Scheuen Sie sich nicht, im Not- oder Brandfall die Notrufnummern 112 oder 110 zu wählen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen