Zahlungen
Vor allem Senioren betroffen: Polizei Sonthofen warnt vor Betrugsfällen

Die Polizeiinspektion Sonthofen ermittelt derzeit in einem Betrugsfall, bei dem die Geschädigte gleich zwei unterschiedlichen Betrugsmaschen zum Opfer fiel und so zu mehreren Zahlungen verleitet wurde. Die Polizei warnt vor diesen Betrügereien, die in diesen und ähnlichen Varianten immer wieder auftauchen. <%IMG id='1008229' title='Polizei'%>

Derzeit werden immer wieder Haushalte, bevorzugt Senioren, von einer Firma Justorat mit angeblichen Sitz in London und Nürnberg zunächst telefonisch kontaktiert. Dabei wird mittels einer Bandansage über ein vermeintliches gerichtliches Mahnverfahren hingewiesen und um Kontaktaufnahme bei der Kanzlei TCR gebeten.

Bei einem Anruf erfolgt die Datenerfassung und die Aufforderung mit einer Vergleichszahlung das Mahnverfahren abzuwenden. Dann wird dem potentiellen Betrugsopfer ein Überweisungsträger zugestellt oder die Möglichkeit einer Zahlung per Nachnahme über den Postversand in Aussicht gestellt. Dabei handelt es sich um bislang bekannte Geldforderungen zwischen 200 Euro und 1.500 Euro.

Die Geldforderungen sind in diesen Fällen unberechtigt und die Betrüger hoffen auf die Gutmütigkeit ihrer Opfer, die ohne genauere Hinterfragung dieser Forderung und dem Druck eines im Raum stehenden Inkassoverfahrens nachgeben und die Geldbeträge überweisen.

Im Fall der Polizei Sonthofen ist eine 73-jährige Rentnerin im August und September gleich vier Mal auf diese Geldforderungen eingegangen und hat dabei einen vierstelligen Betrag auf ein Konto im Ausland überwiesen. Kurz darauf erhielt die Sonthoferin einen weiteren Anruf von Betrügern, möglicherweise von den gleichen Tätern. Dabei wurde ihr eine hohe fünfstellige Gewinnauszahlung in Aussicht gestellt. Für die Auszahlung hätte sie mit 6.000 Euro in Vorleistung gehen müssen. Gott sei Dank wurde die Frau schließlich misstrauisch und wandte sich an die Polizei.

Wenn Gewinnausschüttungen an eine Vorauszahlung des vermeintlichen Glückspilzes gekoppelt sind, dann stecken in aller Regel Betrüger dahinter. Insbesondere sollte auch hinterfragt werden, ob man denn überhaupt an einem so einem Spiel teilgenommen hat.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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