Ermittlungen
Falsche Entsorgung: Säure richtet in Waltenhofen 10.000 Euro Sachschaden an

Am vergangener Freitag brachte ein 55-jähriger Waltenhofener zwei 'Altölkanister' zu einer Entsorgungsfirma im Gemeindegebiet. Ein Mitarbeiter kippte ca. 10 Liter der Flüssigkeit in einen Sammelbehälter.

Bereits beim Hineinkippen, so die ersten Ermittlungen, konnte durch den Lagerarbeiter eine chemische Reaktion festgestellt werden, der allerdings darauf nicht reagierte. Beim Öffnen des Geschäftes am Montagmorgen wurde festgestellt, dass die Flüssigkeit, welche sich in den Altölkanistern befand, sich über das Wochenende durch die Gebäudezwischendecke gefressen hatte und in den Geschäftsräumen verteilt war. Das Geschäft musste geräumt werden, die Bahnhofstraße für den Verkehr gesperrt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Eine 51-jährige Mitarbeiterin wurde leicht verletzt. Sie erlitt durch die Säuredämpfe Augen- und Lungenreizung und wurde ins Klinikum Kempten verbracht. Die Feuerwehren Waltenhofen und Kempten, Rettungsdienst und Polizei waren für etwa drei Stunden mit ca. 40 Mann im Einsatz. Das Gefahrgut wurde fachmännisch entsorgt. Eine PH-Wert-Messung ergab, dass es sich bei der Flüssigkeit im Altölkanister um Säure gehandelt hatte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

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