Film
ZDF zeigt mit «Mein Bruder, sein Erbe und ich» einen Heimatstreifen aus dem Oberallgäu

Rund ein Jahr nach Abschluss der Dreharbeiten in Bad Hindelang strahlt das ZDF am Montag, 19. September, um 20.15 Uhr den modernen Heimatfilm «Mein Bruder, sein Erbe und ich» aus, vielen Oberallgäuern besser bekannt unter dem Arbeitstitel «Das Herz ein Berg». Regisseur Imogen Kimmel drehte die Tragikomödie hauptsächlich an Bad Hindelanger Drehorten. Teilweise war die gesamte Marktgemeinde als Komparserie auf den Füßen. Im Kurfilmtheater soll daher am Sendetermin (Einlass: 19.30 Uhr) ein großes << Public Viewing >> stattfinden.

Kurz nach Bekanntwerden des Sendetermins freute sich Bürgermeister Adalbert Martin: << Wir sind sehr stolz, dass wir Bad Hindelang einem breiten Fernsehpublikum zeigen können und viele Komparsen aus Bad Hindelang mitspielen durften. Sie alle haben neben den bekannten Schauspielern einen sehr wichtigen Teil zum Gelingen des Films beigetragen. >> Die Hindelanger Komparsen spielten mit bekannten Schauspiel-Größen wie Andrea Sawatzki (Tatort) und Fritz Karl (Wer früher stirbt ist länger tot).

Zum Public Viewing werden auch Mitglieder des Produktionsteams erwartet, denen Bad Hindelang während der Dreharbeiten ans Herz gewachsen ist. Einige von ihnen haben den Ort schon wieder privat besucht, um neu entstandene Freundschaften zu pflegen und alte Bekannte zu treffen. << Die ganze Filmcrew hat sich bei uns im Oberallgäu sehr wohlgefühlt und ihren Aufenthalt richtig genossen.

Sie waren alle sehr zufrieden über die guten Drehbedingungen >>, berichtet Daniela Fink, die das Filmteam während der gesamten Dreharbeiten betreut hat. << Fritz Karl hat es sogar so gut gefallen, dass er während der Dreharbeiten in Bad Hindelang gewohnt hat. >>

Zum Inhalt des Films: Fritz Karl spielt in der Tragikomödie den lebenslustigen Roman, einen von zwei Brüdern, die unterschiedlicher nicht sein können: Roman sprüht vor Charme und hat ständig neue Ideen und Frauen. Gerade baut er seinen alten Schweinestall um.

Porco fidelio - das glückliche Bio-Schwein - soll sich besser verkaufen und EU-Gelder einbringen. Doch er verschuldet sich mit dem Hof. Romans jüngerer Bruder Adrian (Alexander Beyer) hingegen lebt ein zurückgezogenes Leben auf der Alp und ist scheu und eigenbrötlerisch.

Adrian kommt nur in das kleine lebhafte Bergdorf hinunter, wenn er seinen Käse verkaufen will. Als die Mutter der beiden Brüder stirbt und der wertvollere Teil des Erbes an Adrian geht, sieht Roman für sich eine Chance, seine Schulden zu bezahlen.

Er versucht Adrian zu überreden, die im Wert gestiegenen Aktien auf ihn zu überschreiben. Doch Adrian bleibt stur. Roman lernt seinen Bruder von einer neuen Seite kennen, und plötzlich scheint Adrian gar nicht mehr so einfältig, wie er immer wirkte.

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