Verkehr
Viele Gemeindestraßen im Oberallgäu können nicht saniert werden

Viele Autofahrer kennen das Problem: Wer mit seinem Wagen auf einer schmalen, abgelegenen Straße übers Land tuckert, muss gut aufpassen, damit die Reifen nicht ins nächste Schlagloch rumpeln. Aber warum sind gerade solche Ortsverbindungsstraßen vielerorts in einem schlechten Zustand?

Viele zuständige Kommunen wie beispielsweise Missen-Wilhams - die Gemeinde kümmert sich um 19 Kilometer Straße - stecken in einer Zwickmühle: 'Sanieren wir die Straße mit einfachen Mitteln, bekommen wir dafür keine Fördergelder, sondern nur, wenn wir sie voll ausbauen', erklärt Bürgermeister Hans-Ulrich von Laer. Und in beiden Fällen kostet eine Sanierung die Kommune ziemlich viel Geld, das sie in der Regel einfach nicht hat.

Was zudem die Kosten in die Höhe treibt: 'Wir haben für wenig frequentierte Straßen oft absurde Bauvorschriften und unsinnige Standards', bemängelt von Laer. Zum Beispiel auf der Straße zum Ortsteil Aigis - dort wohnen etwa 50 Menschen - müssten täglich mindestens 500 Autos und 40 Laster fahren, um Fördermittel zu bekommen.

Mehr über die schlechten Ortsverbindungsstraßen und warum die Gemeinden diese nicht sanieren können finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 10.09.2013 (Seite 31).

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