Tourismus
Umstrittenes Chalet-Hotel in Bühl: Investoren im Interview

Das geplante Chalet-Hotel in Bühl ist umstritten: Eine Bürgerinitiative hat wie berichtet 775 Unterschriften gegen das Immobilienprojekt am Großen Alpsee gesammelt, der Tourismusverein votierte einstimmig für die Pläne und der Immenstädter Stadtrat behielt sich in einem Beschluss eine Bürgerbefragung oder ein Ratsbegehren vor. <%IMG id='1112096' title='Grafik Chalet-Hotel'%>

Ein zentraler Punkt in der Diskussion um das geplante Hotel: Die 52 Appartements sollen einzeln an Kapitalanleger verkauft werden, die ihre Räume 20 Jahre lang maximal acht Wochen im Jahr selbst nutzen dürfen. So will man sicherstellen, dass die Betten touristisch genutzt werden. Aber was geschieht, wenn diese Fremdenverkehrsdienstbarkeit ausläuft? Stehen hier dann 52 Zweitwohnungen leer? Die Allgäuer Zeitung hakte bei den Investoren nach: Christian Mangstl und Felix Schädler (Alpstein GmbH) erklären, warum man sich aus ihrer Sicht darüber keine Sorgen machen muss.

Viele Bürger skeptisch und fragen: Stehen irgendwann 52 Zweitwohnungen leer?

Schädler: Nein, das kann nicht passieren. Wir rechnen bei 52 Chalets etwa so: Zehn übernehmen wir selbst - Alpstein und Umfeld. Mindestens zehn weitere werden wir sicher an Allgäuer verkaufen - wir wollen so viele Einheimische wie möglich auch als Anleger für das Projekt begeistern. Etwa 15 werden institutionelle Anleger erwerben. Höchstens 17 gehen an andere Privatanleger. So haben zwei Drittel der Eigentümer überhaupt kein Interesse an einer Eigennutzung als Ferienwohnung.

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