Portrait
Thino Dreher (41) aus Blaichach ist wie sein Vater Sachverständiger für Reptilien im Oberallgäu

Thino Dreher ist mit Würgeschlangen groß geworden - auch mit Vogelspinnen und Skorpionen. 'Alleine durfte ich natürlich nicht in den Keller mit den Terrarien meines Vaters, aber manchmal habe ich mich heimlich reingeschlichen', sagt der Blaichacher. Es gibt Fotos, da kuschelt er als kleiner Bub auf dem Rasen liegend mit einer Tigerpython oder legt sich die Riesenschlange lachend um den Hals.

Mit 41 gilt Thino Dreher heute, genauso wie sein Vater Harald (72), als Schlangenexperte beziehungsweise als Sachverständiger im Oberallgäu.

Zehn- bis zwanzigmal im Jahr werden die Drehers gerufen, wenn Polizisten oder Feuerwehrler nicht mehr weiter wissen. Jüngster Fall in Stein. Dabei ging es um eine einheimische Schlange, eine Ringelnatter, übrigens nicht giftig. "Wenn die nicht flüchten kann, stellt sie sich tot und beginnt penetrant zu stinken." Der Fachmann verfrachtete sie nach Agathazell ins Moos.

Mehr über die Tätigkeit des Schlangenexperten erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 27.06.2016.

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