Umwelt
Stromverbrauch in Betzigau gesunken

Der Stromverbrauch in den kommunalen Gebäuden der Gemeinde ist von 2005 bis 2011 von knapp 83 500 Kilowattstunden auf 56200 gesunken. Diese interessanten Zahlen legt jetzt Joachim Borghoff vom Arbeitskreis (AK) Umwelt dem Gemeinderat in einer Zwischenbilanz vor.

Untersucht hatte der AK dafür die Schule, das Rathaus, das Vereinsheim/Feuerwehrhaus, den Bauhof, den Kindergarten. "Das Bürgerzentrum Hirsch kann erst ab 2012 mit eingerechnet werden", so der Umweltbeauftragte der Gemeinde. Denn bisher waren diese Zahlen allein über den Pächter abgewickelt worden.

In allen Häusern hat sich generell der Verbrauch reduziert – einzig bei der Kindertagesstätte ging der Trend nach oben. Aber auch das konnte Borghoff begründen: 'Der Kindergarten wurde ja umgebaut und um eine Krippe erweitert.'

Recherchiert hat der AK Umwelt zudem auch die Zahlen der Stromeinspeisungen über die Solardächer. Hier liegen erstmals Zahlen für 2011 vor. 'Verbraucht wurden 56200 Kilowattstunden, gewonnen werden konnten 227 000 Kilowattstunden.' Wenn man hierzu noch den Verbrauch von Hirsch/Bürgerzentrum, Lehrerwohnungen und Vereinestadel 'hinzuschätzen', bliebe sicherlich immer noch ein Gewinn von über 100 000 Kilowattstunden.

Aufgelistet hatte der AK Umwelt des Weiteren den Stromverbrauch für die Straßenbeleuchtung. Interessant war hierbei insbesondere die Preisentwicklung der letzten sechs Jahre: Lag der Durchschnittspreis 2005/2006 noch bei 0,125 Euro pro Kilowattstunden so liegt dieser inzwischen bei 0,215 Euro.

Thomas Lang regte im Gemeinderat noch einen 'Dächervergleich' an, um zu sehen, welche Solarmodule den meisten Strom erzeugen würden. Ein weiterer Gemeinderat hätte es gern gesehen, wenn übrige Energiestationen wie beispielsweise die Pumpe zur Abwasserentsorgung mit bei den Zahlen berücksichtigt worden wären.

Borghoff argumentierte dazu, dass dies ja nur ein Zwischenbericht gewesen sei. Bürgermeister Roland Helfrich zollte ihm und dem Arbeitskreis Umwelt ein Lob. 'In der Gemeindeverwaltung hätten wir diese Arbeit nicht zusätzlich machen können', hob der Rathauschef hervor.

Weitere Buswartehäuschen

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat dafür aus, beim Landratsamt drei weitere Buswartehäuschen in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Oberallgäu zu ordern. Helfrich: 'Das wird für die nächsten Jahre die letzte Chance sein.' Der Anteil der Gemeinde pro Wartehäuschen beträgt 1100 Euro. Die Unterstellgelegenheiten sind 1,5 mal 3 m groß und in einer Holz-Glas-Konstruktion gefertigt.

Bei drei Gegenstimmen entschied sich der Gemeinderat auch für die Anschaffung von einer sogenannten Step-Box für den Skate-Platz im Sportpark Betzigau.

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