Energie
Solarpark in Herzmanns-Waltenhofen offiziell eröffnet

Sogar noch am 5. Oktober erwischte der Solarpark in Herzmanns einen milden Sonnentag. Eitel Freude herrschte folglich bei den Verantwortlichen des Abfallzweckverbands ZAK, die gestern am späten Nachmittag die offizielle Eröffnung feierten.

'Vor mittlerweile 20 Jahren haben wir hier eine Hausmülldeponie mit Millionenaufwand rekultiviert', erinnerte Verbandsvorsitzender Gebhard Kaiser. Die 14 300 Quadratmeter wurden nur noch einmal pro Jahr gemäht. '20 Jahre später kann hier nicht Gras, sondern Ökostrom geerntet werden, und das übers ganze Jahr.'

Ökostrom sei nicht erst seit Fukushima eine Ergänzung der erzeugten Energien des ZAK. Strom und Fernwärme aus Kraftwerken, Biogas aus Vergärungsanlagen, aber auch Solardächer auf Wertstoffhöfen leisteten seit Jahren ihren Beitrag zur CO2-Einsparung. Die Initialzündung für das Projekt Herzmanns sei übrigens von Verbandsrat Heinz Möschel gekommen.

Mit Alpine Energie Deutschland habe ein Generalunternehmer in Zusammenarbeit mit anderen Firmen den Aufbau in zwei Monaten bewerkstelligt. Gerhard Juli habe als Antreiber, Qualitätskontrolleur und Stoßdämpfer gewirkt.

Gebühren werden gesenkt

Mit der Inbetriebnahme heute gehe eine 'Bürgeranlage' in Betrieb. Bürgeranlage deshalb, weil jeder ZAK-Bürger mitprofitiere. Die Gewinne aus den Anlagen senkten die Gebühren. 'Nur so ist es möglich, dass wir bereits für 2012 eine weitere Senkung wohl zwischen neun und elf Prozent ankündigen können', betonte Kaiser gestern.

Die Anlage sei bereits gut in Schuss, nachdem es beim Bau wegen der Nässe Probleme gegeben hatte, erklärte Andreas Breuer vom ZAK: 'Am 30. August waren wir nahe an der Maximalleistung dran.' (se)

Eine Photovoltaikanlage ist auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Herzmanns entstanden. Gestern wurde sie offiziell in Betrieb genommen. Am roten Knopf (von links) Andreas Breuer (ZAK), stellvertretender Landrat Heinz Möschel, Waltenhofens Bürgermeister Eckhard Harscher, ZAK-Geschäftsführer Karl Heinz Lumer, Verbandsvorsitzender Gebhard Kaiser, Kemptens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Netzer und Jochen Wille von Alpine Energie. Fotos: Martina Diemand

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