Grundversorgung
Schnelles Internet für Waltenhofen

Jetzt sind etwa 80 Prozent der Bevölkerung von Waltenhofen mit seinen Ortsteilen mit einem Breitbandanschluss versorgt. Dadurch können sich die Nutzer viel schneller als bisher im Internet bewegen. Mit einem kostenlosen Anschluss für den Kindergarten in Niedersonthofen setzten die Verantwortlichen das Tüpfchen auf das i, das eine Gesamtinvestition von 53 000 Euro bedeutet.

Von der Regierung von Schwaben bekam das Projekt einen Zuschuss von 35 000 Euro.

Weil eine Reihe von Ortsteilen mit DSL unterversorgt war und nicht einmal über die Grundversorgung von einem Megabit pro Sekunde verfügen konnte, suchte die Gemeinde einen Anbieter mithilfe einer Ausschreibung.

Den Zuschlag bekam im März 2011 die Firma Archenet aus Ribnitz-Damgarten (bei Rostock).

Deren Geschäftsführer Wolfram Jeske, Bürgermeister Eckhard Harscher und Georg Schweier vom Bauamt kamen zur offiziellen Übergabe zusammen, den Anschluss des Kindergartens hat Archenet der Gemeinde geschenkt, ebenso ein I-Phone für die Feuerwehr.

Wie Jeske ausführte, gebe es zwar gegenüber einer Funklösung sehr viele Vorbehalte, doch sei diese der einzige Weg zu einer Grundversorgng innerhalb eines überschaubaren Kostenrahmens gewesen.

Mit der W-DSL-Technologie könnten Kunden bis zu zehn Megabits empfangen, die Grundversorgung liegt bei einem Megabit.

Verteiler aufgebaut

Im Unterschied zu den 'großen' Mobilfunkbetreibern habe Archenet ein auf die Bedingungen in Waltenhofen zugeschnittenes Netz gebaut. Der Übergang ins Kabelnetz erfolgt laut Jeske im ehemaligen Nestle- Gebäude im Ortsteil Hegge.

Von dort aus werde die sogenannte 'letzte Meile' zum Kunden per Funk überbrückt. Dazu seien in einigen Ortsteilen Verteiler aufgebaut worden. Diese Verteiler wiederum seien per Richtfunk direkt oder über einen Zwischenpunkt in Hegge angeschlossen.

Da die Funkwellen nicht an einer geografischen Grenze abbrechen, lägen auch Ortsteile im Funknetz, die über kabelgebundene Anschlüsse verfügen. Die Arbeiten wurden im März 2012 abgeschlossen.

Etwa 30 Kunden, so Jeske, nutzten derzeit das Netz, um weitere werde geworben. Auch Telefonieren über das Internet sei möglich. Für etwaige Probleme vor Ort ist der Informationstechnikermeister Peter Schneider Ansprechpartner.

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