Hochwasser
Schäden im Allgäu halten sich in Grenzen

Gestern war der Tag von Bilanz und Manöverkritik. Nach dem Abfluss des Hochwassers im Allgäu wurden nicht nur die Aufräumarbeiten fortgesetzt, sondern auch die Schäden aufgenommen.

Einhelliger Tenor: Die Region sei bei den Fluten am vergangenen Wochenende mit einem blauen Auge davon gekommen - insbesondere im Vergleich zum Raum Rosenheim und den Überschwemmungsgebieten an der Donau.

Den durch Wegeschäden wie größerflächige Auswaschungen und Hangrutschungen im Forstbereich entstandenen Schäden belaufen sich auf rund 500 000 Euro, sagte Dr. Alois Kling, Chef des Amtes für Landwirtschaft und Forsten in Kempten, dass für die Kreise Oberallgäu und Lindau sowie die Stadt Kempten zuständig ist. Positiv auf die Schadensentwicklung habe sich ausgewirkt, dass es zu den Starkniederschlägen keinen Sturm gegeben habe. Laut Kling wurden bisher auch aus dem Bereich der Alpwirtschaft kaum Schäden bekannt.

Mit Einbußen müssen hingegen Bauern rechnen, deren Wiesen überschwemmt waren - insbesondere im Raum Sulzberg und im Seifener Becken bei Immenstadt, wo die Iller rund 100 Hektar überflutet hatte.

Den ganzen Bericht über die entstandenen Hochwasserschäden im Allgäu finden Sie in der Allgäuer Zeitung vom 04.06.2013 (Seite 19).

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